Lubomir Kavalek berichtet in seiner Schachspalte für die Washington Post, von einem Simultankampf, den Boris Spassky anlässlich seines 69. Geburtstages auf Einladung der Prager Schachgesellschaft in Karlovy Vary durchgeführt hat. Dabei konnte Vlastimil Chladek als Einziger seine Partie gegen Spassky gewinnen. Kavalek fühlte sich dabei wegen des Vormarsches des h-Bauern an Spasskys eigenen Sieg gegen Larsen (Belgrad 1970) erinnert. Hier die Partie gegen Chladek:

1.e4 Sc6 2.d4 d5 3.Sc3 dxe4 4.d5 Se5 5.Lf4 Sg6 6.Lg3 a6 7.f3 e5 8.fxe4 Sf6 9.Ld3 Lc5 10.Sf3 Sh5 11.Lf2 Lxf2+ 12.Kxf2 De7 13.Dd2 Shf4 14.The1 Lg4 15.g3 Sh3+ 16.Kg2 h5 17.Sg1 (D) 17…h4 18.Le2 18.Sxh3 Lxh3+ 19.Kxh3 hxg3+ 20.Kxg3 Dh4+ 21.Kf3 Dh5+ 22.Ke3 Dg5+ verliert die Dame und bald die Partie. 18…hxg3 19.hxg3 19.Lxg4 Sf2 20.hxg3 Sxg4 wäre sicher besser gewesen, obwohl Schwarz auch dann deutlichen Vorteil behält. 19…Sgf4+ 20.Kf1 Dc5 0-1