Chessbase bringt einen Bericht von Jürgen Brustkern über die schwedische »Elitserien«. Darin lesen wir:

Der Traditionsverein »Rockade Stockholm« setzt seit Jahren auf schwedische Titelträger, wohingegen die beiden Titelaspiranten Lund (ein Vorort von Malmö) und Viking (beheimatet in Taby einem Vorort von Stockholm) sich seit 5 Jahren mit ausländischen Spitzen-GM quasi einen Zweikampf um die Meisterschale liefern.

Okay, die Tippfehler (richtig: Rockaden, Täby) sind verzeihlich, aber die älteste schwedische Stadt Lund (83.000 Einwohner) zu einem Vorort von Malmö zu machen, ist doch etwas übertrieben. Etwas mehr Recherchetiefe hätte vielleicht auch ergeben, dass der Lunds ASK in dieser Saison keinen einzigen ausländischen Großmeister eingesetzt hat. Es trifft auch nicht direkt zu (PDF), dass

es im Unterschied zu der Deutschen Bundesliga bei der Aufstellung keinerlei Auflagen gibt

(es werden nur gemeldete Spieler grundsätzlich – Abweichungen im 100-Punkte-Bereich sind erlaubt – nach Rating aufgestellt, davon maximal zwei ausländische Spieler). Naja, und

die Hafenstadt Limhamn,

gegen die das

Malmö-Team

aus Lund verloren hat, ist tatsächlich keine Stadt, sondern ein Stadtteil von Malmö, wovon Lund wiederum…