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	<title>Schachblätter &#187; Kalhorn</title>
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	<description>Eine Rumpelkammer auf zweimal 32 Feldern</description>
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		<title>Alte Gewohnheiten</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 07:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der katastrophalen letzten Saison ging es für mich am Sonntag vor allem darum, die nächste Niederlage möglichst zu vermeiden. Nachdem ich zuletzt reihenweise klar bessere Stellungen verloren hatte, wählte ich deshalb eine neue Taktik und strebte zielstrebig eine schlechtere an, mit Erfolg. 
Kalhorn 2189 &#8211; Jähnisch 2225
Oberliga Nordost, Greifswald, 23.10.2011
Die Aufstellung von Tegel II [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der katastrophalen letzten Saison ging es für mich am Sonntag vor allem darum, die nächste Niederlage möglichst zu vermeiden. Nachdem ich zuletzt reihenweise klar bessere Stellungen verloren hatte, wählte ich deshalb eine neue Taktik und strebte zielstrebig eine schlechtere an, mit Erfolg. </p>
<p><strong>Kalhorn 2189 &#8211; Jähnisch 2225<br />
Oberliga Nordost, Greifswald, 23.10.2011</strong></p>
<p>Die Aufstellung von Tegel II ist ähnlich unvorhersehbar wie unsere, zumal sich vor der 2. Runde noch niemand in der 1. Mannschaft festgespielt hatte. Es fiel mir deshalb leicht, auf eine Vorbereitung zu verzichten.  </p>
<p><strong>1.d4 Sf6 2.c4</strong><br />
Er wird doch nicht etwa?<br />
<strong>2&#8230;c5</strong><br />
Na?<br />
<strong>3.d5 b5</strong><br />
Tatsächlich, Wolgagambit. Eine von diesen vielen grässlichen Eröffnungen, die mal dringend von der FIDE untersagt werden müssten.<br />
<strong>4.Sf3 Lb7</strong></p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhornjaehnisch.jpg" alt="kalhornjaehnisch" title="kalhornjaehnisch" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-4800" /></p>
<p>Und aus dem Buch. Während der Partie war ich der festen Meinung, dass es diesen Zug nicht gibt. Andererseits stellt er die unangenehme Frage, wie es mit dem Bauern auf d5 eigentlich weitergehen soll. Ich verfiel nach einiger Zeit auf den Kinderzug<br />
<strong>5.Db3</strong><br />
Stellt die tückische Falle 5&#8230;bxc4? 6.Dxb7!<br />
<strong>5&#8230;Db6</strong><br />
Oh&#8230; Natürlich&#8230;<br />
<strong>6.Sc3</strong><br />
Zeitverbrauch: 25 Minuten. Ich rannte zu Klaus und fragte, ob ich Remis bieten dürfe, was gnädig gestattet wurde. Immerhin hatte ich endlich gesehen, dass nach 6.Sbd2 bxc4 7.Dxb6 (der Rechner behauptet weiße Kompensation nach 7.Sxc4 Dxb3 8.axb3 Lxd5, vielleicht ein Zeichen dafür, wie fragwürdig das Wolgagambit ist) 7&#8230; axb6 8.e4 der schwarze a-Bauer die Linie gewechselt hat und das coole 8&#8230;b5 möglich ist.<br />
<strong>6&#8230;bxc4 7.Dxb6=</strong><br />
Der perfekte Zeitpunkt für ein Remisgebot, Schwarz muss für einen erzwungenen Zug Zeit aufwenden. Nach etwa 25 Minuten:<br />
<strong>7&#8230;axb6</strong><br />
Frank erzählte mir nach der Partie, dass das seit drei Jahren das erste Mal war, dass er ein Remisgebot abgelehnt hat. Mein schöner Plan war vorläufig gescheitert. Nach&#8230;<br />
<strong>8.e4 e6 9.dxe6</strong><br />
Zu meinem grenzenlosen Erstaunen gibt es eine Partie Kortschnoi-Borik (Baden-Baden 1981), in der es mit 9.Se5 weiterging. Deshalb leider kein <strong>N</strong> für meinen 5. Zug.<br />
<strong>9&#8230;fxe6 10.e5 Sd5 11.Lxc4 Sxc3 12.bxc3 Lxf3 13.gxf3 Sc6 14.f4 Sa5 15.Ld3 Sb3</strong><br />
Natürlich übersehen, aber 15.Ld3 war glücklicherweise trotzdem der beste Zug.<br />
<strong>16.Tb1 Sxc1 17.Txc1 Txa2 18.Tb1</strong></p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhornjaehnisch2.jpg" alt="kalhornjaehnisch2" title="kalhornjaehnisch2" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-4801" /><br />
4kb1r/3p2pp/1p2p3/2p1P3/5P2/2PB4/r4P1P/1R2K2R b Kk &#8211; 0 18</p>
<p>&#8230; landete ich in dieser Ruine mit gleich fünf schwachen Bauern, die dann wie durch ein Wunder doch nicht verlorenging.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verpasste Gelegenheit (4)</title>
		<link>http://schachblaetter.de/verpasste-gelegenheit-4/21-03-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 15:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Endspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswalder Schachverein]]></category>
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		<category><![CDATA[Oberliga]]></category>
		<category><![CDATA[Oberschöneweide]]></category>
		<category><![CDATA[Syre]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Saison verläuft einigermaßen katastrophal für mich und bietet wenig Vorzeigbares. Am Sonntag spielten wir gegen den geteilten Oberliga-Spitzenreiter aus Oberschöneweide und das 3-5 drückt nicht aus, wie nahe wir an einem Punktgewinn waren. Nachdem ich schon in der Runde zuvor meinen Beitrag dazu geleistet hatte, das Abstiegsgespenst zu füttern, gab es diesmal gegen Christian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Saison verläuft einigermaßen katastrophal für mich und bietet wenig Vorzeigbares. Am Sonntag spielten wir gegen den geteilten Oberliga-Spitzenreiter aus Oberschöneweide und das 3-5 drückt nicht aus, wie nahe wir an einem Punktgewinn waren. Nachdem ich schon in der Runde zuvor meinen Beitrag dazu geleistet hatte, das Abstiegsgespenst zu füttern, gab es diesmal gegen Christian Syre wenigstens ein Unentschieden.</p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/syre1.jpg" alt="syre1" title="syre1" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-4495" /><br />
8/1p6/p3k1N1/3p3p/6bP/P3K3/1P6/8 b &#8211; - 0 44</p>
<p>Man sieht dem Diagramm nicht an, welcher Sturm gerade über der schwarzen Stellung getobt hatte. Wie durch ein Wunder hatte ich den weißen Angriff abgeschlagen und in Zeitnot in ein Leichtfigurenendspiel einlenken können. Beide rannten mit dem König ins Zentrum. Hier war die letzte Gelegenheit für mich, den einzigen Gewinnplan zu verfolgen &#8212; den d-Bauern aufgeben und den h-Bauern gewinnen. Etwa so:</p>
<p>44&#8230;Ld1! Um den Weg nach g4 wieder freizumachen. 45.Sf4+ (45.Kd2 Lf3 46.Ke3 Kf5!; 45.Kf4 d4! 46.Ke4? Lc2+) 45&#8230;Kf5 46.Sxd5 Kg4 47.Sc3 Lf3 48.b4 Lc6 49.Se2 Kxh4 50.Kf4</p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/syre2.jpg" alt="syre2" title="syre2" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-4496" /><br />
8/1p6/p1b5/7p/1P3K1k/P7/4N3/8 b &#8211; - 0 50</p>
<p>Und auch wenn diese Stellung noch immer nicht völlig klar ist, kann man das natürlich ohne Risiko weiterspielen.</p>
<p>50&#8230;Kh3 (50&#8230;Ld7 51.Sg3) 51.Kg5 Lf3! (51&#8230;h4 52.Sf4+ Kg3 53.Sh5+ Kf3 54.Kxh4) 52.Sf4+ Kg3 53.Sg6 (53.Sxh5+ Lxh5 54.Kxh5 Kf4) 53&#8230;Kf2 54.Sf4 Ke3 55.Se6 Kd2 56.Sd4 Le2 und Schwarz macht langsam Fortschritte.</p>
<p>Stattdessen machte ich noch einen normalen Zug, um dann mal zu gucken:</p>
<p><strong>44&#8230;Kf5? 45.Se7+ Ke5 46.Sg6+ Kf5 ½–½</strong></p>
<p>Jetzt ging nichts mehr. Das Opfer ist nun zu langsam: 46&#8230;Kf6 47.Sf4 Kf5 48.Sxd5 Ld1 49.Sc3! Lb3 Die Diagonale d1-h5 ist zu kurz. 50.Kf3</p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/syre3.jpg" alt="syre3" title="syre3" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-4497" /><br />
8/1p6/p7/5k1p/7P/PbN2K2/1P6/8 b &#8211; - 0 50</p>
<p>Hier geht es nicht weiter.</p>
<p>Der Abstieg entscheidet sich jetzt am letzten Spieltag. Die Tabelle sieht hinten so aus:</p>
<p>5. SK König Tegel II 8 Mannschaftspunkte 34 Brettpunkte<br />
6. Greifswalder SV 8 34<br />
7. SC Weiße Dame 7 31½<br />
8. SC Rotation Pankow II 4 24½<br />
9. SK Zehlendorf II 3 20½<br />
10.SG Eintracht Neubrandenburg 1 18½</p>
<p>Bei wahrscheinlich vier Absteigern und den Paarungen Tegel II gegen Greifswald und Weiße Dame gegen Zehlendorf II kann man also auch mit 9:9 Punkten noch absteigen. </p>
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		<title>Vereinsabend XIX</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 17:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Out Of Book]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzschach]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswalder Schachverein]]></category>
		<category><![CDATA[Kalhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Mentel]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinsabend]]></category>

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		<description><![CDATA[Das monatliche Blitzturnier brachte das übliche Desaster. Immerhin hatte ich mich entschlossen, aus Auflockerungsgründen alle Partien mit Sc3 bzw. Sc6 zu beginnen. Die Begegnung mit Jürgen Mentel führte aber schon bald zu einer theoretisch halbwegs bedeutsamen Stellung und soll deshalb hier etwas näher ausgebreitet werden. 
1.Sc3 d6 2.d4 e5 3.Sf3 f5? 4.e4
Es ist eine bekannte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das monatliche Blitzturnier brachte das übliche Desaster. Immerhin hatte ich mich entschlossen, aus Auflockerungsgründen alle Partien mit Sc3 bzw. Sc6 zu beginnen. Die Begegnung mit Jürgen Mentel führte aber schon bald zu einer theoretisch halbwegs bedeutsamen Stellung und soll deshalb hier etwas näher ausgebreitet werden. </p>
<p><strong>1.Sc3 d6 2.d4 e5 3.Sf3 f5? 4.e4</strong></p>
<p>Es ist eine bekannte Stellung auf dem Brett, die normalerweise über die Philidor-Verteidigung oder das Lettische Gambit erreicht wird. So darf Schwarz nicht spielen.</p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhornmentel1.jpg" alt="kalhornmentel1" title="kalhornmentel1" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-4346" /><br />
rnbqkbnr/ppp3pp/3p4/4pp2/3PP3/2N2N2/PPP2PPP/R1BQKB1R b KQkq e3 0 4</p>
<p><strong>4&#8230;fxe4</strong><br />
4&#8230;exd4 5.Sxd4 ist auch besser für Weiß, der Bauernzug nach f5 erweist sich in dieser Struktur einfach als Schwächung.<br />
<strong>5.Sxe4 d5 6.Seg5 e4? 7.Se5 Sh6</strong><br />
Einziger Zug, sonst holt sich Weiß die Qualität auf h8.</p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhornmentel2.jpg" alt="kalhornmentel2" title="kalhornmentel2" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-4347" /><br />
rnbqkb1r/ppp3pp/7n/3pN1N1/3Pp3/8/PPP2PPP/R1BQKB1R w KQkq &#8211; 0 8</p>
<p><strong>8.Dh5+?</strong><br />
8.Sxh7! Sg4 9.Sxf8 Sxe5 10.dxe5 Kxf8 11.h4 und Weiß hat Vorteil. Mehrbauer, Läuferpaar, schwarze Felder, offener schwarzer König. Noch besser ist 8.Sxe4! dxe4 9.Lxh6 gxh6? (sonst einfach Minusbauer und bessere weiße Stellung) 10.Dh5+ Ke7 11.Df7+ Kd6 12.Sc4+ Kc6 13.Sa5+ Kd6 (13&#8230;Kb6 14.Db3+ Kxa5 15.Db5#) 14.Lb5!! (droht Sc4#) 14&#8230;Le6 15.Sxb7+ Kd5 16.c4+ Kxd4 17.0–0–0+ Ke5 18.f4+ exf3 19.The1#</p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhornmentel4.jpg" alt="kalhornmentel4" title="kalhornmentel4" width="200" height="200" class="alignnone size-full wp-image-4351" /></p>
<p><strong>8&#8230;g6 9.Sxg6? hxg6?</strong><br />
9&#8230;Lg4! widerlegt den weißen Angriffsversuch. Am besten ist danach noch 10.Se6 Lxh5 11.Sxd8 hxg6 12.Sxb7, um wenigstens einen zweiten Bauern für die Figur mitzunehmen. Trotzdem steht Weiß hoffnungslos.<br />
<strong>10.Dxg6+ Ke7 11.Sxe4</strong><br />
11.Se6! Dd6 12.Lg5+ Kd7 13.Df6! gewinnt Material.<br />
<strong>11&#8230;Lf5 12.Lg5+ Kd7</strong><br />
Weiß hat nichts. Der weitere Partieverlauf ist hier uninteressant (und mir auch entfallen).<br />
später <strong>0–1</strong> durch Blättchenfall</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Blackout (2)</title>
		<link>http://schachblaetter.de/blackout-2/12-04-2010/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 11:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Support Your Local Heroes]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswalder Schachverein]]></category>
		<category><![CDATA[Kalhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Landesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Schumacher]]></category>
		<category><![CDATA[Warnemünde]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit zwei Spieltagen spiele ich in einem Vereinstrikot. Bis jetzt liege ich bei 0/2. Am Sonntag gastierte unsere 2. Mannschaft beim SV Warnemünde. Mit einem Sieg konnten wir die Landesliga gewinnen, sportlich freilich ohne weitere Folgen, weil in der Oberliga ja schon die 1. Mannschaft spielt. Auch Warnemünde wollte gewinnen, um die Klasse zu halten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit zwei Spieltagen spiele ich in einem Vereinstrikot. Bis jetzt liege ich bei 0/2. Am Sonntag gastierte unsere 2. Mannschaft beim SV Warnemünde. Mit einem Sieg konnten wir die Landesliga gewinnen, sportlich freilich ohne weitere Folgen, weil in der Oberliga ja schon die 1. Mannschaft spielt. Auch Warnemünde wollte gewinnen, um die Klasse zu halten. Am Ende ging es 4-4 aus. Ich bin schuld. Und das kam so:</p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhornschumacher.jpg" alt="kalhornschumacher" title="kalhornschumacher" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-4028" /><br />
4b1k1/7p/2p2bp1/p2p1p2/Nq1Pn3/1Q1BPNP1/P4P1P/5K2 w &#8211; - 0 26</p>
<p>Man sieht deutlich, dass ich im Minoritätsangriff gegen Dirk Schumacher nichts herausgeholt hatte. Tatsächlich hatte ich schon ein paar genaue Züge machen müssen, um nicht in Nachteil zu geraten. Ich wollte jetzt die Damen tauschen und dann mit Zügen wie Sf3-e1-c2, Ld3xe4 und Sa4-c5 gegen den Bauern b4 spielen. Mir war schon klar, dass das nicht gewinnen würde, aber gegen ein angenehmes Endspiel ist ja nichts einzuwenden. Zuletzt waren Kg1-f1 (führt den König ins Zentrum) und Lg7-f6 (aha, ihm fällt auch nichts ein, vielleicht will er g6-g5 ziehen) gekommen. Und jetzt überstimmten die Endspielregeln &#8220;Der König ist eine starke Figur&#8221; und &#8220;Nichts überstürzen (die Dame schlage ich anschließend und mein König steht dann noch besser als jetzt)&#8221; den taktischen Grundsatz &#8220;Achte auf Springergabeln&#8221;:</p>
<p><strong>26.Ke2 Dxa4<br />
0-1</strong></p>
<p>Carsten und Jens hörten sich später dankenswerterweise meine ausufernden Erklärungsversuche an. Für einen Moment hatte ich das starke Bedürfnis, mit dem Schach aufzuhören. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Basics</title>
		<link>http://schachblaetter.de/basics/25-01-2010/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 18:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Support Your Local Heroes]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswalder Schachverein]]></category>
		<category><![CDATA[Kalhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Landesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Neubrandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Turmendspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Woller]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunächst ein Vorspruch: Die Landesliga in Mecklenburg-Vorpommern, in dieser Saison meine Wirkungsstätte, ist ein Refugium. Es wird noch immer mit der traditionellen Bedenkzeit gespielt (2h/40+1h). Mit der Oberligabedenkzeit (90min/40+30min+30sek/Zug) hätte ich wahrscheinlich spätestens im 30. Zug die Zeit überschritten. Schon gar nicht hätte ich nach der Zeitkontrolle das entstandene Endspiel einschätzen können. Mir will einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst ein Vorspruch: Die Landesliga in Mecklenburg-Vorpommern, in dieser Saison meine Wirkungsstätte, ist ein Refugium. Es wird noch immer mit der traditionellen Bedenkzeit gespielt (2h/40+1h). Mit der Oberligabedenkzeit (90min/40+30min+30sek/Zug) hätte ich wahrscheinlich spätestens im 30. Zug die Zeit überschritten. Schon gar nicht hätte ich nach der Zeitkontrolle das entstandene Endspiel einschätzen können. Mir will einfach nicht in den Kopf, warum man die Qualität unseres Spiels durch Bedenkzeitverkürzungen ruinieren muss. Hoffen wir, dass die wirtschaftliche Situation der Vereine im Land (vernünftige Digitaluhren sind teuer) uns den Fischermodus auch weiterhin erspart.</p>
<p>Am Sonntag spielte unsere 2. Mannschaft gegen den Spitzenreiter Eintracht Neubrandenburg. Die Lebensversicherung für unsere Erste werden wir in dieser Saison wohl nicht mehr werden können (in der letzten Saison gewann die 2. Mannschaft die Landesliga, so dass die 1. Mannschaft gar nicht hätte absteigen können), aber die Minimalchance setzte einen Sieg voraus, was mit einer starken Aufstellung auch gelang. Ich spielte gegen Roland Woller.</p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhornwoller1.jpg" alt="kalhornwoller1" title="kalhornwoller1" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-3882" /><br />
5k2/8/6p1/1P1RN3/8/4bP1P/1r6/5K2 w &#8211; - 0 55</p>
<p>Die weiße Stellung ist natürlich besser, aber nicht trivial gewonnen. Alle weißen Bauern sind verletzlich, der König abgeschnitten und der Freibauer gestoppt. Zuletzt war 54. Sg4-e5 Lf4-e3 geschehen. Ich rechnete einige Zeit am Nehmen des letzten Bauerns, vor allem, weil ich mich vor dem Turmendspiel fürchtete (&#8221;Alle Turmendspiele sind remis, es sei denn, ich verteidige sie.&#8221;).</p>
<p><strong>55.Sc4</strong><br />
Die richtige Entscheidung. Auf 55.Sxg6+ Kf7 geht immer der b-Bauer verloren und das Turmendspiel mit f+h ist ja remis, wie wir alle wissen. 56.Sh4 (56.Sf4 Lxf4 57.Tf5+ Kg6 58.Txf4 Txb5 und 56.Se5+ Ke6 57.Td3 Lc5 führt direkt zum erwähnten Endspiel) 56&#8230;Tf2+ 57.Ke1 Th2 58.Sf5 Lf2+ 59.Kf1 Ke6 60.Td2 Kxf5 61.Txf2 Th1+! 62.Kg2 Tb1 schließlich auch.<br />
<strong>55&#8230;Tb3 56.Sxe3 Txe3 57.Kf2 Tb3 58.Kg3 Ke7 59.h4 Ke6 60.Tg5 Kf6 61.Tc5 Ke6</strong><br />
&#8220;Do not hurry&#8221; stand im Endspielbuch, aber mit jetzt noch zehn Minuten auf der Uhr musste eine Entscheidung her. Klar, dass der h-Bauer gegen den g-Bauern getauscht werden musste. Ich erinnerte mich dunkel an eine Linienregel im Awerbach. Drei Linien zwischen den Bauern, das musste dicke genügen.<br />
<strong>62.h5</strong><br />
Es sprach nichts dagegen, zunächst die eigene Königsstellung zu verbessern: 62.Kg4 Kf6 63.Tc6+ Kf7 64.b6 gewinnt eine Reihe, was nicht schlecht sein kann<br />
<strong>62&#8230;gxh5 63.Txh5 Tb1</strong></p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhornwoller2.jpg" alt="kalhornwoller2" title="kalhornwoller2" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-3883" /><br />
8/8/4k3/1P5R/8/5PK1/8/1r6 w &#8211; - 0 64</p>
<p>Matt in 31 Zügen weiß die Datenbank.<br />
<strong>64.b6 Kf6</strong><br />
Ein etwas kindischer Versuch von mir und jetzt beschlich mich ein komisches Gefühl. Hätte ich nicht erstmal meinen König in die Mitte bringen sollen? Wie geht das eigentlich?<br />
<strong>65.Th6+?</strong><br />
Und schon ist der Gewinn weg. 65.Th7! gewinnt noch eine Reihe (65.Th8! funktioniert auch) 65&#8230;Kg6 66.Tb7 Kf6 67.Tb8 und 68.b7. Wenn der schwarze König dann zum b-Bauern läuft, sperrt Weiß ihn ab und rückt mit dem f-Bauern vor.<br />
<strong>65&#8230;Kg5! 66.Tc6 Tg1+?</strong><br />
66&#8230;Tb2! sperrt den weißen König weg und hält alles zusammen.</p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhornwoller3.jpg" alt="kalhornwoller3" title="kalhornwoller3" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-3884" /><br />
8/8/1PR5/6k1/8/5PK1/1r6/8 w &#8211; - 0 67</p>
<p>Auf Kh3 kommt Tb3, auf Td6 Kf5 und auf 67.f4+ Kf5 68.Kf3 hilft das Pattmotiv 68&#8230;Txb6! (Kleiner Trost: Das hat Smyslow auch schon mal übersehen.) Jetzt ist dagegen alles wieder in Ordnung. Der König läuft plangemäß zum b-Bauern.<br />
<strong>67.Kf2 Tb1 68.Ke3 Tb3+ 69.Ke4 Tb4+ 70.Ke5 Tb3 71.f4+ Kg4 72.Kd6 Th3 73.b7 Th6+ 74.Kc7 Th7+ 75.Kb6 Th8 76.Ka7 Th7 77.Ka8 1–0</strong></p>
<p>Nach fünfeinhalb Stunden waren wir fertig. Die Oberligabretter waren da schon längst abgeräumt, obwohl der Kampf erst eine Stunde nach unserem begonnen hatte. Und Neubrandenburg hat den Oberliga-Aufstieg in der nächsten Woche gegen Grevesmühlen noch immer selbst in der Hand.</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 18:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/angermuende.jpg" alt="angermuende" title="angermuende" width="500" height="571" class="alignnone size-full wp-image-3763" /></p>
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		<title>In der Seefestung (3)</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 18:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
rn5r/ppqkb1pp/2p1p3/2Pp1P1B/3PpP2/1QP1P3/P6P/R1B1K2R w KQ &#8211; 0 16
Vielleicht hätten wir nicht 64 Züge machen müssen, wenn ich mich in meiner Partie gegen Hans-Jürgen Kliewe hier nochmal ein bisschen länger hingesetzt hätte. Aber ich hatte für die 15 Züge schon fast eine Stunde Bedenkzeit genommen und ich hatte ja einen Plan.
Wie sollte Weiß hier spielen? Vorschläge und Kandidaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhornkliewe11.jpg" alt="kalhornkliewe11" title="kalhornkliewe11" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-3726" /><br />
rn5r/ppqkb1pp/2p1p3/2Pp1P1B/3PpP2/1QP1P3/P6P/R1B1K2R w KQ &#8211; 0 16</p>
<p>Vielleicht hätten wir nicht 64 Züge machen müssen, wenn ich mich in <a href="http://schachblaetter.de/in-der-seefestung-1/19-11-2009/">meiner Partie gegen Hans-Jürgen Kliewe</a> hier nochmal ein bisschen länger hingesetzt hätte. Aber ich hatte für die 15 Züge schon fast eine Stunde Bedenkzeit genommen und ich hatte ja einen Plan.</p>
<p>Wie sollte Weiß hier spielen? Vorschläge und Kandidaten bitte als Kommentar. </p>
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		<title>In der Seefestung (1)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 18:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der 2. Runde der Landesliga spielte ich am Sonntag seit langer Zeit mal wieder eine ernsthafte Partie. Der Kampf führte unsere 2. Mannschaft nach Wismar und mich gegen Hans-Jürgen Kliewe. Ich hatte mir vorgenommen, die Partie auszuspielen und so kam es dann auch. Nach 49 Zügen, drei abgelehnten Remisgeboten und 4.5 Punkten gegen uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.greifswaldersv.de/wiki/pmwiki.php?n=Main.0910Zweite#Runde_2">2. Runde der Landesliga</a> spielte ich am Sonntag seit langer Zeit mal wieder eine ernsthafte Partie. Der Kampf führte unsere 2. Mannschaft nach Wismar und mich gegen Hans-Jürgen Kliewe. Ich hatte mir vorgenommen, die Partie auszuspielen und so kam es dann auch. Nach 49 Zügen, drei abgelehnten Remisgeboten und 4.5 Punkten gegen uns stand diese Stellung auf dem Brett.</p>
<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhornkliewe2.jpg" alt="kalhornkliewe2" title="kalhornkliewe2" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-3717" /><br />
6k1/R7/3b3R/8/6KP/8/4pr2/8 w &#8211; - 0 50</p>
<p>Wie kann Weiß am Zug hier gewinnen? Antworten und Vorschläge bitte als Kommentar.</p>
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		<title>In der Pagode (3)</title>
		<link>http://schachblaetter.de/in-der-pagode/21-12-2008/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 16:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Xiangqi]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Kalhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Tessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Pagodenturnier in Hannover fand in diesem Jahr nicht in einem Nebenraum, sondern direkt auf der Bühne im großen Saal statt. Was zunächst wie eine Aufwertung des Turniers aussah, entpuppte sich am Sonntagmittag als etwas zweischneidig. Im Saal versammelte sich nämlich die vietnamesische Community zum Mittagessen. Die Kinder waren naturgemäß etwas früher fertig und veranstalteten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.xiangqi-braunschweig.de/2008/11/16/zhang-vor-pu-und-nguyen/">Pagodenturnier in Hannover</a> fand in diesem Jahr nicht in einem Nebenraum, sondern direkt auf der Bühne im großen Saal statt. Was zunächst wie eine Aufwertung des Turniers aussah, entpuppte sich am Sonntagmittag als etwas zweischneidig. Im Saal versammelte sich nämlich die vietnamesische Community zum Mittagessen. Die Kinder waren naturgemäß etwas früher fertig und veranstalteten mittlerweile eine recht lebhafte Kombination aus Fangen und Versteckspiel zwischen unseren Tischen. Gerade in diesem Moment strebte auch meine Partie gegen Jörn Tessen dem Höhepunkt zu.</p>
<p><img src='http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhorntessen.jpg' alt='kalhorntessen.jpg' /></p>
<p>Die Partie gegen den Berliner Meister war bis dahin ganz gut gelaufen und stand etwa gleich, soweit ich das beurteilen kann. Ich hatte Schwierigkeiten, meinen linken Wagen zu entwickeln, dafür war mein Pferd auf der 6. Reihe sehr beweglich.</p>
<p><strong>22&#8230;C2+2</strong><br />
greift diesen Pferd an.<br />
<strong>23.H6-7</strong><br />
Das Pferd zieht auf ein gutes Feld und attackiert seinerseits die schwarze Kanone.<br />
<strong>23&#8230;R8=2?</strong><br />
Es war wirklich schon etwas laut geworden. Die Zeitnot tat das ihrige hinzu.<br />
<strong>24.R9=8?</strong><br />
Ich war natürlich froh, endlich meinen Wagen aktivieren zu können. 24.C6=8 hätte aber glatt die schwarze Kanone gewonnen. Der schwarze Wagen muss wegziehen, worauf 25.H7+8 folgt. 24&#8230;H3+2 hilft auch nicht, weil dann auch die rote Kanone schlagen kann.<br />
<strong>24&#8230;C2+1 25.R8+4??</strong><br />
Totaler Blackout. Keine Ahnung, was mich hier getrieben hat. Nicht nur, dass der Wagen einfach hängt, nach<br />
<strong>25&#8230;C2=3</strong><br />
droht die Kanone auch noch, meinen Elefanten mit Matt zu schlagen.<br />
<strong>0-1</strong></p>
<p>Jörn schenkte mir danach ein Taktikbuch.</p>
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		<title>In der Pagode (2)</title>
		<link>http://schachblaetter.de/in-der-pagode-2/20-11-2008/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 21:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Xiangqi]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Kalhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Lißner]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Beste war der Schluss, und damit will ich mal anfangen. Wenn man vor der letzten Runde mit 1.5/5 dasteht, ahnt man das Fiasko schon sehr deutlich. Vor der Partie meinte Joachim sehr treffend: „Ach, es geht doch nichts über ein anständiges Muzio. Obwohl, Xiangqi ist ja ein dauerndes Muzio-Gambit.“ Und so kam es dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Beste war der Schluss, und damit will ich mal anfangen. Wenn man vor der letzten Runde mit 1.5/5 dasteht, ahnt man das Fiasko schon sehr deutlich. Vor der Partie meinte Joachim sehr treffend: „Ach, es geht doch nichts über ein anständiges Muzio. Obwohl, Xiangqi ist ja ein dauerndes Muzio-Gambit.“ Und so kam es dann auch.</p>
<p>Stefan Kalhorn 175 – Joachim Lißner 198<br />
Hannover, Xiangqi-Bundesliga, 16.11.2008</p>
<p><strong>1.C2=5 C8=5</strong><br />
Same Direction Cannon. Nach meinen rudimentären Kenntnissen der Eröffnungstheorie eine scharfe Angelegenheit.<br />
<strong>2.H2+3 H8+7 3.R1+1 R9=8 4.R1=6 C2=3</strong><br />
Wir verlassen die Datenbank. 4&#8230;R8+4 5.H8+7 H2+3 ist die Hauptvariante.<br />
<strong>5.R6+7 H2+1</strong><br />
Sonst ist 6.R6=8 unangenehm.<br />
<strong>6.R9+1 R1=2 7.R9=6 A6+5</strong><br />
Es drohte Matt.<br />
<strong>8.H8+7</strong><br />
Deckt die Kanone indirekt.<br />
<strong>8&#8230;C3+4 9.E7+9 C3=7 10.E3+1</strong><br />
Die schwarze Kanone zwingt beide rote Elefanten an den Rand. An und für sich kein großes Problem, aber in manchen Varianten erweist sich die rote Kanone auf der Mittellinie nun als ungedeckt und anfällig.<br />
<strong>10&#8230;C5=3</strong></p>
<p><img src='http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kalhornlissner.jpg' alt='kalhornlissner.jpg' /></p>
<p>Greift das Pferd auf der 7. Reihe an. Das eigentlich wünschenswerte 11.H7+6 R2+7 12.H6+5 oder 12.H6+4 scheitert jetzt an 12&#8230;R2=5 und ohne die Mittelkanone verliert das rote Angriffsspiel jeden Schwung. 11.R6+1 wollte ich nicht spielen. Ich überlegte lange an 11.E9+7, um den Elefanten der schwarzen Kanone zum Fraß vorzuwerfen, verfiel aber schließlich auf<br />
<strong>11.C8+2 C3+5 12.C2=5</strong><br />
Inzwischen schon Zeitnot. Ich dachte auch an 12.C2=7, um das schwarze Pferd von der Verteidigung des Mittelbauern abzubringen, der direkte Schwenk auf die Mittellinie gefiel mir aber besser.</p>
<p><img src='http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/lissner2.jpg' alt='lissner2.jpg' /></p>
<p><strong>12&#8230;C7=3</strong><br />
ich überlegte noch ein paar Minuten, aber<br />
<strong>13.R6+1</strong><br />
war tatsächlich Matt. Wir analysierten noch ein bisschen, die schwarze Stellung war schon sehr schwierig. 12&#8230;K5=6 hilft nicht: 13.R6+1 K6+1 (13&#8230;A5-4 14.R6=4 und matt) 14.R6=4 A5+6 15.R6-1 K6-1 16.R4+6 matt. Während der Partie hielt ich 12&#8230;E7+5 für am besten, aber nach 13.C++3 steht Rot mit beiden Wagen und beiden Kanonen praktisch im schwarzen Palast.</p>
<p><a href="http://www.xiangqi-braunschweig.de/2008/11/16/zhang-vor-pu-und-nguyen/">2.5/6 sah dann schon erträglicher aus.</a></p>
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