Die Piratenpartei demonstriert heute in Berlin gegen ein Verbot von „Killerspielen“. Denn:

„Killerspiele“ sind nicht Ursache von Amokläufen und Gewaltbereitschaft, sondern alltäglicher Teil der Freizeitkultur mündiger Bürger.

Vielleicht kann man ja darüber streiten, ob man im Falle von Ego-Shootern, deren Inhalt darin besteht, in einer virtuellen Welt möglichst viele Menschen zu töten — in realistischer Darstellung, mit Maschinengewehrknattern, Blut, Schreien und Stöhnen, ob man in diesem Falle also von Kultur sprechen sollte. Besonders hanebüchen wird es, wenn die Piratenpartei die seit Monaten in Blogs kursierende Argumentation wiederholt, Schach sei das

wohl älteste „Killerspiel“ unserer Kultur.

Die Leute haben gar nichts verstanden.