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	<title>Schachblätter &#187; Kramnik</title>
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	<description>Eine Rumpelkammer auf zweimal 32 Feldern</description>
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		<title>Out Of Sofia (2)</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 13:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anand]]></category>
		<category><![CDATA[Carlsen]]></category>
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		<description><![CDATA[Carlsen war einer meiner Sparringspartner im Vorfeld des Topalow-Matches. (&#8230;) Vor dem Wettkampf meldete sich Garry Kasparow und fragte, ob er ein bisschen helfen kann. (&#8230;) Während des Matches in Sofia rief mich dann außerdem Wladimir Kramnik an; auch er wollte mich unterstützen.
Viswanathan Anand in einem FAZ-Interview. Topalow scheint nicht besonders viele Freunde in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Carlsen war einer meiner Sparringspartner im Vorfeld des Topalow-Matches. (&#8230;) Vor dem Wettkampf meldete sich Garry Kasparow und fragte, ob er ein bisschen helfen kann. (&#8230;) Während des Matches in Sofia rief mich dann außerdem Wladimir Kramnik an; auch er wollte mich unterstützen.</p></blockquote>
<p>Viswanathan Anand in einem <a href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~EAC4DBDDE8D0445F995E9A9F44227945F~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ-Interview</a>. Topalow scheint nicht besonders viele Freunde in der Weltspitze zu haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Out Of Moskau</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 18:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[World Wide Chess]]></category>
		<category><![CDATA[Kramnik]]></category>
		<category><![CDATA[Moskau]]></category>
		<category><![CDATA[Ponomarjow]]></category>

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		<description><![CDATA[
5k2/8/3b1K2/8/4R2p/7P/8/8 w &#8211; - 0 79
Kramnik spielt ganz gegen frühere Gewohnheit weiterhin die längsten Partien beim Tal-Memorial in Moskau. Heute besiegte er aus dieser Stellung Ponomarjow. Nach den Tablebases ist diese Stellung gewonnen, Ponomarjow spielte außerdem nicht optimal.
79.Td4
Natürlich nicht 49.Txh4? Le7+
79&#8230;Lc7?
Die Verteidigung des Bauern mittels 79&#8230;Le7 war zäher. Weiß kann dann aber mit der gleichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kramnikpono.jpg" alt="kramnikpono" title="kramnikpono" width="300" height="300" class="alignnone size-full wp-image-3691" /><br />
5k2/8/3b1K2/8/4R2p/7P/8/8 w &#8211; - 0 79</p>
<p>Kramnik spielt ganz gegen frühere Gewohnheit weiterhin die längsten Partien beim <a href="http://tal.russiachess.org/">Tal-Memorial</a> in Moskau. Heute besiegte er aus dieser Stellung Ponomarjow. Nach den Tablebases ist diese Stellung gewonnen, Ponomarjow spielte außerdem nicht optimal.</p>
<p><strong>79.Td4</strong><br />
Natürlich nicht 49.Txh4? Le7+<br />
<strong>79&#8230;Lc7?</strong><br />
Die Verteidigung des Bauern mittels 79&#8230;Le7 war zäher. Weiß kann dann aber mit der gleichen Idee wie in der Partie gewinnen.<br />
<strong>80.Kg6 Lg3 81.Te4!</strong><br />
Alle anderen Züge sind komischerweise remis. Schwarz gab auf, weil h4 wegen Zugzwangs fällt. 81&#8230;Kg8 ist nach 82.Te8 schon matt und 81&#8230;Lf2 verliert nach 82.Tf4+ den Läufer.</p>
<p>Kramnik führt jetzt mit +3 =3 vor Anand mit +2. Es sind noch drei Runden zu spielen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Out Of Dresden (4)</title>
		<link>http://schachblaetter.de/out-of-dresden-4/27-11-2008/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 18:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[World Wide Chess]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Kramnik]]></category>
		<category><![CDATA[Luka]]></category>
		<category><![CDATA[Morosewitsch]]></category>
		<category><![CDATA[Short]]></category>

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		<description><![CDATA[Do It The Russian Way! Duplizität der Ereignisse bei der Schacholympiade für die russische Mannschaft, ansonsten sicherlich eine der Enttäuschungen des Wettkampfes.
Kramnik spielte in der 6. Runde eine seiner seltenen Kampfpartien und gab gegen Short zwei Leichtfiguren für einen Turm und ein paar Bauern.
Nach 45. Zügen stand diese Stellung auf dem Brett.
Kramnik (Russland) – Short [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Do It The Russian Way! Duplizität der Ereignisse bei der Schacholympiade für die russische Mannschaft, ansonsten sicherlich eine der Enttäuschungen des Wettkampfes.</p>
<p>Kramnik spielte in der 6. Runde eine seiner seltenen Kampfpartien und gab gegen Short zwei Leichtfiguren für einen Turm und ein paar Bauern.</p>
<p>Nach 45. Zügen stand diese Stellung auf dem Brett.</p>
<p>Kramnik (Russland) – Short (England)<br />
Dresden, 19.11.2008</p>
<p><img src='http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/kramnikshort.jpg' alt='kramnikshort.jpg' /><br />
<span id="more-1553"></span><br />
<strong>46.Tb2!?</strong><br />
Objektiv nicht am besten, aber Short macht einen unglaublichen Fehler.<br />
<strong>46&#8230;Kxa6??</strong><br />
Das Turmendspiel nach 46&#8230;Txc6 47.Tb7+ Kxa6 48.Tbxe7 Sxe7 49.Txe7 Tf6+ 50.Kg4 Txf2 51.Te5 bietet auch wenig Trost. Zäher war 46&#8230;Sb6 47.Kg4 Kxa6 48.Kg5 und Weiß hat mit seinem aktiven König die bessere Stellung. Schwarz kann sich schwer entknoten.<br />
<strong>47.Th1!</strong><br />
Der Turm nutzt das ganze Brett aus. Schwarz könnte nur unter Figurenverlust das Matt vermeiden (47&#8230;Sxc6 48.Ta1+ Sa5 49.Tba2). Daher: Aufgabe.</p>
<p>Das gleiche Motiv kehrte in der 10. Runde wieder.</p>
<p>Lenic Luka (Slowenien) – Morozevich (Russland)<br />
Dresden, 23.11.2008</p>
<p><img src='http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/lukamorozevich.jpg' alt='lukamorozevich.jpg' /></p>
<p>Der Damenflügel ist festgefahren. Schwarz bricht jetzt am Königsflügel durch.<br />
<strong>51&#8230;g4+! 52.Kxg4??</strong><br />
Der Weiße erkennt Moros Absicht nicht. Die Alternativen sind aber auch nicht sehr verlockend: 52.fxg4 gibt das Zentrum auf 52&#8230;Sxe4 53.Ta3 Td8 54.Lf3 Sg5+ 55.Kh2 h3; am besten war noch<br />
52.Kh2 Th8 53.Tb1 g3+ (Auf g3 steht dieser Bauer deutlich besser als auf g5.) 54.Kg1 h3<br />
<strong>52&#8230;h3!!</strong><br />
Ein schönes Räumungsopfer. Die schwarzen Türme setzen auf h und g matt. Weiß gab auf.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Out Of Bonn (3)</title>
		<link>http://schachblaetter.de/out-of-bonn-3/01-11-2008/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 08:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marginalien]]></category>
		<category><![CDATA[Anand]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Kramnik]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter ist sicher ein Webservice mit einem enormen Suchtfaktor (ich lebe aber zur Zeit abstinent). Sehr einfach und deshalb sehr erfolgreich. Manchmal bekommt man den Eindruck, dass ein eigener Twitter-Account demnächst etwa so aufregend sein wird, wie eine eigene E-Mail-Adresse oder ein Handyanschluss. Wer dem Gezwitscher der Welt einmal etwas genauer zuhören will, kann das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://twitter.com/">Twitter</a> ist sicher ein Webservice mit einem enormen Suchtfaktor (ich lebe aber zur Zeit abstinent). Sehr einfach und deshalb sehr erfolgreich. Manchmal bekommt man den Eindruck, dass ein eigener Twitter-Account demnächst etwa so aufregend sein wird, wie eine eigene E-Mail-Adresse oder ein Handyanschluss. Wer dem Gezwitscher der Welt einmal etwas genauer zuhören will, kann das zum Beispiel über <a href="http://search.twitter.com/">diese Suchmaschine</a> tun. Ich habe gerade <a href="http://twitter.com/lekhni/statuses/977661535">diesen schönen Tweet</a> gefunden.</p>
<p><img src='http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/twitter2.jpg' alt='twitter2.jpg' /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Out Of Bonn (2)</title>
		<link>http://schachblaetter.de/out-of-bonn-2/24-10-2008/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 14:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer jetzt nochmal
Weiß-Aufschlag
Weiß-Aufschlag
Weiß-Aufschlag
Weiß-Aufschlag
Weiß-Aufschlag
Weiß-Aufschlag
Weiß-Aufschlag
oder so etwas in der Art sagt, dem gehört der Mund mit Seife ausgewaschen. Ich kann das nämlich nicht mehr hören.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer jetzt nochmal</p>
<p><a href="http://www.chesstigers.de/index_news.php?id=1517&#038;rubrik=3&#038;PHPSESSID=9edfcf8b666b30ef922cdbb6228cf71b">Weiß-Aufschlag</a><br />
<a href="http://rankzero.de/?p=3991">Weiß-Aufschlag</a><br />
<a href="http://rankzero.de/?p=3987">Weiß-Aufschlag</a><br />
<a href="http://schach.twoday.net/stories/4991756/">Weiß-Aufschlag</a><br />
<a href="http://sport.ard.de/sp/weitere/news200810/17/schach_partie3.jsp">Weiß-Aufschlag</a><br />
<a href="http://www.netzathleten.de/Nachrichten/Schach-WM-Anand-fuehrt-gegen-Kramnik-35-15/5955171045583646468/a">Weiß-Aufschlag</a><br />
<a href="http://www.faz.net/s/RubF93BAF252378450DADCE25B27265B3C6/Doc~E3CDE8CE2F9514470BD4AE18188B4A9A8~ATpl~Ecommon~SMed.html">Weiß-Aufschlag</a></p>
<p>oder so etwas in der Art sagt, dem gehört der Mund mit Seife ausgewaschen. Ich kann das nämlich nicht mehr hören.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Out Of Bonn</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 19:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur kurz ein bisschen Luft ablassen über den Weltmeisterschaftskampf in Bonn. Das größte Ärgernis ist für mich die Kürze &#8212; nur zwölf Partien. Da ist eigentlich keine Zeit für ein Abtasten der Eröffnungsvorbereitung, ein paar Kurzremisen, alles das, was ein Match ja eigentlich ausmacht (bin mit Karpov vs. Kasparov sozialisiert und erinnere mich noch an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur kurz ein bisschen Luft ablassen über den Weltmeisterschaftskampf in Bonn. Das größte Ärgernis ist für mich die Kürze &#8212; nur <em>zwölf</em> Partien. Da ist eigentlich keine Zeit für ein Abtasten der Eröffnungsvorbereitung, ein paar Kurzremisen, alles das, was ein Match ja eigentlich ausmacht (bin mit Karpov vs. Kasparov sozialisiert und erinnere mich noch an den Aufschrei über den Kulturverlust, als der Modus auf <em>24</em> Partien verkürzt wurde). Aber vielleicht wird bei zwölf Partien ja <em>nur noch</em> abgetastet, weil bei der Spielstärke von Anand und Kramnik eine einzige Niederlage schon entscheidend sein kann? Man stelle sich bloß mal vor, das Match Spassky gegen Fischer 1972 wäre auf zwölf Partien angesetzt worden.</p>
<p>Das andere Ärgernis ist natürlich die unsägliche Absprache, die Partien nur mit einer Verzögerung von 30 Minuten frei zugänglich zu machen. Ich weiß nicht, wie viele Leute neun Euro für eine Partie bezahlen, den Etat der Veranstaltung wird man mit dieser Maßnahme nicht sonderlich aufbessern können. Und bekommt man sein Geld zurück, wenn nochmal Abtausch-Slawisch aufs Brett kommt? Wegen Schlechterfüllung? Wäre es nicht eine wunderbare Vorstellung, wenn die globale Schachgemeinde <em>gleichzeitig</em> vor den Rechnern sitzen könnte, ein und dieselbe Partie verfolgend und diskutierend? Wäre das nicht der Sinn einer Schachweltmeisterschaft? Stattdessen wird man (ein kleiner Witz der Schachgöttin) ausgerechnet auf die Topalov-Seite <a href="http://www.chessdom.com/">chessdom</a> getrieben, die zugegebenermaßen nach Abwarten einer Schamfrist eine vernünftige journalistische Arbeit macht. </p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
		<link>http://schachblaetter.de/1210/25-01-2008/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 16:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitungsschau]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Berichterstattung über Schach ist, vorsichtig gesagt, schwierig.
Medienlese lobt den gestrigen FAZ-Coup des Schachbloggers Stefan Löffler. Wir ziehen den Hut. Selbst wenn Kramnik das Opfer war.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Berichterstattung über Schach ist, vorsichtig gesagt, schwierig.</p></blockquote>
<p><a href="http://medienlese.com/2008/01/24/so-geht-geist/">Medienlese</a> lobt den gestrigen FAZ-Coup des Schachbloggers Stefan Löffler. Wir ziehen den Hut. Selbst wenn Kramnik das Opfer war.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bubbles</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 14:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Fischer schaffte es nicht, seine Legende zu zerstören. Sein Schachgenie war offenbar zu groß. # Antisemitismus Exzentrik nennen. # Im Nachhinein erscheint Kramniks Nichtantritt zur 5. Partie in Elista wie ein Song zu einem Tribute-Album. # Aronian muss dringend Turmendspiele wiederholen. Er hat bestimmt nicht gut geschlafen. # Ein paar Zweifel bleiben, ob fünf Xiangqi-Blitzpartien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fischer schaffte es nicht, seine Legende zu zerstören. Sein Schachgenie war offenbar zu groß. # Antisemitismus Exzentrik nennen. # Im Nachhinein erscheint Kramniks Nichtantritt zur 5. Partie in Elista wie ein Song zu einem Tribute-Album. # Aronian muss dringend Turmendspiele wiederholen. Er hat bestimmt nicht gut geschlafen. # Ein paar Zweifel bleiben, ob fünf Xiangqi-Blitzpartien die richtige Vorbereitung auf eine Oberligarunde sind. # Soeben erfahren, dass Harry Potter tatsächlich einen Sechsjährigen zum Schachspielen gebracht hat. Wieviele Sechsjährige haben wegen Fischer mit dem Schach begonnen? # Zu spät damit angefangen, Isländisch zu lernen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Out Of Mexico (17)</title>
		<link>http://schachblaetter.de/out-of-mexico-17/04-01-2008/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 16:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitungsschau]]></category>
		<category><![CDATA[Grischtschuk]]></category>
		<category><![CDATA[Kramnik]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Remis]]></category>

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		<description><![CDATA[
Darf man in einer solchen Stellung Remis machen? Grischuk und Kramnik vereinbarten hier in der 11. Runde des Weltmeisterschaftsturniers von Mexiko nach zwölfeinhalb Zügen Remis. Wir zeigen die ganze Partie – es ist ja nicht so viel: 
1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.d4 Sxe4 4.Ld3 d5 5.Sxe5 Sd7 6.Sc3 Sxc3 7.bxc3 Sxe5 8.dxe5 Le7 9.Dh5 Le6 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://schachblaetter.de/wp-content/uploads/grischukkramnik.jpg' alt='grischukkramnik.jpg' /></p>
<p>Darf man in einer solchen Stellung Remis machen? Grischuk und Kramnik vereinbarten hier in der 11. Runde des Weltmeisterschaftsturniers von Mexiko nach zwölfeinhalb Zügen Remis. Wir zeigen die ganze Partie – es ist ja nicht so viel: </p>
<p><strong>1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.d4 Sxe4 4.Ld3 d5 5.Sxe5 Sd7 6.Sc3 Sxc3 7.bxc3 Sxe5 8.dxe5 Le7 9.Dh5 Le6 10.Tb1 Dd7 11.Lg5</strong><br />
11.h3 b6 (11&#8230;0–0–0 12.Lb5 c6 13.La6 bxa6 14.De2) 12.0–0 g6 13.Dh6 war ein Verbesserungsversuch in Sutovsky-Shirov (Kemer 2007)<br />
<strong>11&#8230;c6</strong><br />
<em>New in Chess 12/2007</em> setzt für diese Neuerung Kramniks ein Ausrufezeichen.<br />
11&#8230;0–0–0 12.Lb5 (12.0–0 h6 13.Lxe7 Dxe7 14.De2 Dc5 15.Dd2 d4 16.cxd4 Txd4) 12&#8230;c6 13.La6 geschah in der Partie Sutovsky-Sakaev (Dresden 2007). Ein schönes Manöver, welches der Rechner allerdings, anders als 11&#8230;c6, ohne zu zögern anzeigt. Es ging weiter mit 13&#8230;Lg4 (13&#8230;g6 14.Lxb7+ Dxb7 15.Txb7 gxh5 16.Txe7; 13&#8230;bxa6 14.De2 Dc7 15.Dxa6+ Kd7 16.Tb7 ist gleichfalls hoffnungslos) 14.Dxf7 Lxg5 15.Txb7 Dxf7 16.Txf7+ Kb8 17.0–0 Lc8 18.Tb1+ Ka8 19.Lxc8 Txc8 20.Tbb7 Tce8 21.Txa7+ Kb8 22.Tfb7+ Kc8 23.Txg7 Kb8 24.g3 Ld2 25.Tgb7+ Kc8 26.Tc7+ Kb8 und Weiß sollte jetzt nach 27.Tab7+ Ka8 28.f4 Lxc3 29.Txh7 gewinnen;<br />
11&#8230;b6 12.Lb5 c6 13.Lxe7 cxb5 14.Ld6 ist auch weißer Vorteil.<br />
<strong>12.0–0 Lxg5 13.Dxg5 ½-½</strong></p>
<p><em>Schach 11/2007</em> zitiert zunächst die Erklärung Kramniks aus der anschließenden Pressekonferenz (er habe seine Gegner durch die Ablehnung des Remisgebotes nicht beleidigen wollen, ein zusätzlicher Ruhetag sei hilfreich, er respektiere die Logik des Schachs) um dann zum ganz großen Rundumschlag auszuholen:</p>
<blockquote><p>Die Spitzenspieler und das breite Publikum sind nicht kompatibel. Niemand von der Basis versteht diesen merkwürdigen Ehrenkodex der Profis, mit Schwarz eine ausgeglichene Stellung gegen ihresgleichen nicht weiterspielen zu wollen, um den Gegner nicht zu beleidigen. Selbst wenn es um die letzte Chance geht, den Weltmeistertitel zu verteidigen.</p></blockquote>
<p>Nun mag man ja darüber streiten, um man ein solches Verhalten als höflich oder manierlich ansehen will oder auch nicht. Mir scheint dieser Streit auf den Punkt zurückzuführen, ob man Schach in erster Linie als Spiel oder als Sport versteht. Ich möchte mich nur gegen die stillschweigende Einvernahme der „Basis“ wehren – zu der ich mich auch zähle. Mich hat dieses Remis überhaupt nicht gestört. Meines Erachtens ist es Sache der Spieler, ein Remis zu vereinbaren – oder auch nicht. (In Mannschaftskämpfen kann etwas anderes gelten.) Solange das Remis nicht abgesprochen oder gar bezahlt ist und (etwa bei offenen Turnieren) keine Wettbewerbsverzerrung eintritt, wüsste ich nicht, was dagegen einzuwenden ist, wenn zwei gleichstarke Spieler eine ausgeglichene Stellung nicht ausspielen. Ich hatte nichts gegen die unzähligen Remisen und den Zweikämpfen zwischen Kasparov und Karpov. Ich finde vielmehr einen Weltcupmodus problematisch, der einen solchen Spieler wie Aronian dazu bringt, ein totremises Turmendspiel endlos weiterzuspielen. Das finde ich eher unwürdig, als dieses Remis nach zwölfeinhalb Zügen.</p>
<p>Just my two cents.  </p>
<p><a href="http://schachblaetter.de/partien/outofmexiko17/outofmexiko17.htm">Partie nachspielen</a></p>
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		<title>Out Of Mexico (8)</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Sep 2007 05:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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Halbzeit in Mexiko. Kramnik konnte in der 7. Runde seine Weißpartie gegen den einen halben Punkt vor ihm liegenden Gelfand nicht gewinnen. Aufs Brett kam wieder die Anti-Moskauer-Variante im Halbslawen (6.Lh4), die mit einem Bauernopfer verbunden ist. Weiß kam aus den Verwicklungen mit einem Mehrbauern heraus, der schwarze a-Bauer ist freilich genug Lebensversicherung für Gelfand. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='/wp-content/images/kramnikgelfand.jpg' alt='' /></p>
<p>Halbzeit in Mexiko. Kramnik konnte in der 7. Runde seine Weißpartie gegen den einen halben Punkt vor ihm liegenden Gelfand nicht gewinnen. Aufs Brett kam wieder die Anti-Moskauer-Variante im Halbslawen (6.Lh4), die mit einem Bauernopfer verbunden ist. Weiß kam aus den Verwicklungen mit einem Mehrbauern heraus, der schwarze a-Bauer ist freilich genug Lebensversicherung für Gelfand. Schwarz spielte hier <strong>33&#8230;O-O-O!</strong> Ja, man darf auch im 33. Zug noch rochieren! <strong>34.Da2 f5</strong> Gerade rechtzeitig bringt Gelfand wieder die lange Diagonale zur Geltung. <strong>35.Dxa3 fxe4 36.Dxd6 Txd6 37.fxe4</strong> (37.Lxe5 wäre ein Versuch, die verbundenen Freibauern zu behalten. Nach 37&#8230;Td2 38.Ld4 (38.fxe4 Lxe4+ 39.Kg1 Td5 40.Ld4 Txb5) 38&#8230;exf3 39.Tf1 Tg2 40.Tf2 Tg5 41.b6 sind die weißen Bauern aber festgelgt und entwertet.) <strong>37&#8230;Lxe4+ 38.Kg1 Ld3 39.Lxe5 Tg6+ 40.Kf2 Lxb5</strong> remis.</p>
<p>Gelfand (+2) also weiter mit einem starken Turnier, Kramnik (+1) dahinter bleiben nur noch drei Weißpartien. Anand bezwang Grischuk und zog mit +3 nunmehr allein an die Spitze. Mal sehen, wie lange das Turnier spannend bleibt. Der Inder als Weltmeister und ein Match Anand-Kramnik? Nicht die schlechtesten Aussichten. </p>
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