Zur Einführung der nächsten Aufgabe übergebe ich zuerst einmal an Boris Turows Aufsatz Wladimir Iljitsch Lenin liebte das Schachspiel (Schach 7/1977):

Das Interesse Lenins blieb nicht auf das praktische Spiel beschränkt. Im Jahr 1923, als er bereits erkrankt war, bat er um einige Bücher und Zeitschriften, darunter auch das Journal „Schach“, das gerade zu erscheinen begann. Lenin liebte auch Schachprobleme und Studien und löste sie sehr gern. Die folgende Aufgabe stammt von P. Lepeschinski. Lenin fand die Lösung nach fünf Minuten, ohne dass er einen Stein rückte.

lenin
kbR5/8/K2p2p1/5pP1/2p2P2/p1P5/3P4/1B6 w – – 0 1

Aber Achtung! Wer hier vorschnell ist und behauptet, die Aufgabe in weniger als fünf Minuten gelöst zu haben, will doch nicht etwa behaupten, er sei schlauer als der Genosse Lenin? Also überlegt in Ruhe und wartet, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um die Lösung zu posten.

Matt in drei Zügen.

PS: Es handelt sich nicht um eine Aufgabe, die der Genosse Stalin gelöst hat, sonst würde sie hier nicht zur Diskussion stehen. Aufgaben, die der Genosse Stalin gelöst hat, konnte natürlich nur der Genosse Stalin lösen.