circe2

Diese Aufgabe (Claude Beaubestre, 1985) kombiniert zwei Märchenschachbedingungen, die sich scheinbar auch nicht ins Gehege kommen:

1. Einstein-Schach:

Jeder nichtschlagende Stein verliert einen Teil seiner Kraft und verändert sich gemäß dem Schema: D zu T zu L zu S zu B. Der Bauer bleibt Bauer, da er sich am Ende der Kette befindet. Jeder schlagende Stein verstärkt sich gemäß dem Schema: B zu S zu L zu T zu D. Die Dame am Ende der Kette gilt als »gesättigt« und verbleibt als Dame auf dem Brett. Könige sind ausgenommen. Bauernumwandlungen gibt es nicht, das heißt Bauern bleiben auf ihrer Umwandlungsreihe als zugunfähige Masse stehen. Bauern können durch die Umwandlung aus einem Springer auch auf die Grundreihe der eigenen Partei geraten. Von hier aus kann ein Bauer einen Einfachschritt machen. Nach einer Rochade wandelt sich der beteiligte Turm in einen Läufer um.

2. Circe:

Geschlagene Figuren kommen mit sofortiger Wirkung auf ihr Ursprungsfeld zurück, es sei denn dieses Ursprungsfeld ist durch eine andere Figur besetzt. In diesem Fall wird die geschlagene Figur wie im normalen Schach vom Brett entfernt. Als Ursprungsfeld gilt bei Bauern das 2. (weiß) bzw. 7. (schwarz) Feld der jeweiligen Reihe, auf der er geschlagen wurde. Bei Damen ist es d1 (weiß) bzw. d8 (schwarz). Für alle anderen Figuren ist es das Feld der gleichen Farbe, auf dem in der Ausgangsstellung die Figur stand; das heißt, dass man Türme und Springer je nach Ausgangsfeld unterscheiden muss. Wiederauferstandene Türme erhalten das Rochaderecht zurück.

Das versüßt euch hoffentlich das Wochenende. Hilfsmatt in fünf Zügen. Diskussion bitte in den Kommentaren.