Nachdem der erste Versuch einem Orkan zum Opfer gefallen ist, den es in Greifswald gar nicht gegeben hat, findet morgen das Nachholspiel (wie man in einem anderen Zusammenhang vielleicht sagen würde) statt. Da das Bild so hübsch ist und genügend Fließtext braucht, zitieren wir auch ein bisschen aus dem Pressetext:

Geschildert wird die tragische Geschichte eines Genies, das sich zu einem der weltbesten Schachspieler entwickelt, sich jedoch in der Welt der Durchschnittsmenschen nicht zurechtfinden kann und daran zugrunde geht. Das Schachspiel, das zunächst ein Refugium für Lushin darstellt, offenbart sich allerdings im Verlauf der Geschichte zur existentiellen Bedrohung. Inwieweit Schach für den Held des Romans, Lushin, eine ähnliche Bedeutung hat wie das Schreiben für Nabokov, der sich Zeit seines Lebens enorm negativ und abfällig über die Psychoanalyse geäußert hat, wird Marie-Luise Waldhausen-Lienert, die als Psychotherapeutin und Psychoanalytikern in Berlin tätig ist, in ihrem Vortrag beleuchten.

Dr. Marie-Luise Waldhausen-Lienert:
Schach als frustraner Selbstheilungsversuch
Koeppenhaus, 23.02.2007, 20 Uhr

Schachspieler zahlen den ermäßigten Eintrittspreis. Auch unbetroffene Schachspieler.