<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schachblätter &#187; Reichenbach</title>
	<atom:link href="http://schachblaetter.de/tag/reichenbach/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://schachblaetter.de</link>
	<description>Eine Rumpelkammer auf zweimal 32 Feldern</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 19:15:51 +0000</lastBuildDate>
	
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Fair Play (3)</title>
		<link>http://schachblaetter.de/fair-play-2/27-11-2007/</link>
		<comments>http://schachblaetter.de/fair-play-2/27-11-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 15:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Support Your Local Heroes]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Play]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswalder Schachverein]]></category>
		<category><![CDATA[Oberliga]]></category>
		<category><![CDATA[Reichenbach]]></category>
		<category><![CDATA[SK Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Stopsack]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schachblaetter.de/fair-play-2/27-11-2007/</guid>
		<description><![CDATA[Wann sollte man eine Schachpartie aufgeben? Diese Frage stellte sich in der 3. Runde der Oberliga Nordost. Nach vier Stunden führten wir überraschenderweise und uneinholbar mit 4.5 zu 2.5 gegen die Mannschaft vom SK Zehlendorf II. Am dritten Brett verteidigte Malte Stopsack gegen Werner Reichenbach ein Schwerfigurenendspiel mit Dame und Turm bei zwei Minusbauern. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wann sollte man eine Schachpartie aufgeben? Diese Frage stellte sich in der 3. Runde der Oberliga Nordost. Nach vier Stunden führten wir überraschenderweise und uneinholbar mit 4.5 zu 2.5 gegen die Mannschaft vom SK Zehlendorf II. Am dritten Brett verteidigte Malte Stopsack gegen Werner Reichenbach ein Schwerfigurenendspiel mit Dame und Turm bei zwei Minusbauern. Die Stellung war objektiv gewiss verloren, allerdings gab es auf der halboffenen g-Linie noch etwas Gegenspiel gegen den weißen König.</p>
<p>Ungefähr zu diesem Zeitpunkt sprach mich ein Zehlendorfer Spieler an. &#8220;Was will der denn? Warum spielt er noch weiter? Wir müssen los! Wir haben noch drei Stunden Autofahrt vor uns!&#8221; Ich gab zu bedenken, dass jeder so lange spielen könne, wie er wolle. Mein Gegner habe ja auch &#8211; vollkommen zu recht &#8211; mit einer Minusfigur weitergespielt, bis ich die verbliebenen Probleme habe lösen können. Außerdem hätten wir in jeder Oberliga-Saison vier bis fünf solcher Auswärtsspiele (an die Fahrt nach Cottbus hatte ich in diesem Moment noch gar nicht gedacht) &#8211; für Berliner Vereine offenbar keine schöne Vorstellung.</p>
<p>Das hinderte den Zehlendorfer Spieler aber nicht daran, beim nächsten Mal Malte persönlich zur Rede zu stellen, als dieser vom Brett aufgestanden war. Ich war bei diesem Gespräch nicht zugegen, jedenfalls sah sich Malte veranlasst, auf Nachfrage darüber dem Schiedsrichter zu berichten. Der Zehlendorfer Spieler verlies das Spiellokal und kurz darauf setzte sich das erste Auto der Gäste in Richtung Berlin in Bewegung.</p>
<p>Nach über 60 Zügen hatte Werner Reichenbach die letzten Drohungen gegen seinen König abgewehrt und in ein gewonnenes Turmendspiel abgewickelt. Malte gab auf &#8211; mit 40 Minuten auf der Uhr. Sein Gegenspieler hatte seine Züge sorgfältig überlegt und noch etwa 25 Minuten Restbedenkzeit. Malte versicherte, dass er die Partie nicht über Gebühr habe in die Länge ziehen wollen. Herr Reichenbach hatte damit überhaupt kein Problem und fand es vollkommen in Ordnung, dass der Schwarze so lange gespielt hatte. Schließlich sei die Stellung ja nicht völlig klar gewesen.</p>
<p>Dann konnte auch das zweite Zehlendorfer Auto fahren. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schachblaetter.de/fair-play-2/27-11-2007/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fair Play (2)</title>
		<link>http://schachblaetter.de/fair-play/26-02-2007/</link>
		<comments>http://schachblaetter.de/fair-play/26-02-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2007 11:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Support Your Local Heroes]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Play]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswalder Schachverein]]></category>
		<category><![CDATA[Kalhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Oberliga]]></category>
		<category><![CDATA[Reichenbach]]></category>
		<category><![CDATA[SK Zehlendorf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schachblaetter.de/fair-play/26-02-2007/</guid>
		<description><![CDATA[Die 6. Runde der Oberliga Nordost führte den Greifswalder Schachverein in seinem immerwährenden Abstiegskampf zum SK Zehlendorf II. Ich spielte gegen den charismatischen Werner Reichenbach, mehrfacher Berliner Seniorenmeister. Nachdem ich zum Ende der Eröffnung hin ein, zwei ungenaue Züge machte, war mir schnell klar, dass ich um das Remis kämpfen musste und konnte ich schließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.greifswaldersv.de/wiki/pmwiki.php?n=Main.0607Erste#Runde_6">6. Runde der Oberliga Nordost</a> führte den Greifswalder Schachverein in seinem immerwährenden Abstiegskampf zum SK Zehlendorf II. Ich spielte gegen den charismatischen Werner Reichenbach, mehrfacher Berliner Seniorenmeister. Nachdem ich zum Ende der Eröffnung hin ein, zwei ungenaue Züge machte, war mir schnell klar, dass ich um das Remis kämpfen musste und konnte ich schließlich in ein leicht schlechteres Doppelturmendspiel abwickeln.</p>
<p>Irgendwann so um den 30. Zug herum drückte mein Gegner die Uhr nicht richtig durch, beide Seiten standen. Ich bemerkte es erst, als er draußen war. Wahrscheinlich vermisste ich das Ticken. Es war eine einigermaßen schwierige Stellung. Die Uhr für ihn drücken mochte ich nicht, also überlegte ich weiter, auch als er wieder am Brett stand. Vielleicht nach zehn Minuten bemerkte Herr Reichenbach, dass die Uhr stand und drückte. Dabei sagte er etwas, was ich nicht verstand. Ich reagierte nicht und machte meinen Zug. Ich mag es nicht so sehr, wenn man bei der laufenden Partie spricht.</p>
<p>Kurz vor der Zeitkontrolle, ich hatte vielleicht noch fünf Minuten für ein paar Züge, die Stellung war jetzt aber etwas einfacher zu spielen, fing mein Gegner an auf mich einzureden. Es sei unglaublich, eine Unsportlichkeit, ich müsse eigentlich zehn Minuten weniger auf der Uhr haben, so etwas in der Art. Ich fragte ihn, ob er mich beleidigen wolle und als er weiter redete, rief ich den Schiedsrichter, der ihn mit vor die Tür nahm. Danach war Ruhe, mein Remisgebot verhallte ohne Antwort. Immerhin entspannte sich die Atmosphäre, als ich meinen Gegner beim nächsten Mal darauf hinwies, dass er die Uhr nicht richtig gedrückt hatte. Wir machten noch ein paar Züge und nach einer Zugwiederholung nahm Herr Reichenbach mein zweites Remisgebot an.</p>
<p>Nach der Partie kamen wir zum Glück noch über den Vorfall ins Gespräch. Er meinte, es sei unfair, auf eine nicht gedrückte Uhr nicht hinzuweisen. Ich meinte, es sei unsportlich, seinen Gegner während der laufenden Partie auf diese Art anzusprechen. Wir wurden uns nicht einig.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schachblaetter.de/fair-play/26-02-2007/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

