Irgendetwas muss in der Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk Rostock schiefgelaufen sein. Beim Aufräumen fand ich diese fast schon hypermodern zu nennende Partie, gespielt beim „Sichtungsturnier 1984“. Offenbar galten damals noch keine Sofia-Regeln. Jedenfalls nahm ich nach elf Zügen Ullis Remisangebot an, welches wohl vor allem durch den Umstand motiviert war, dass ich damals schon die Leistungsklasse 2 hatte.

Kalhorn – Reyer
Rostock, 28.12.1984

1.e4 e5 2.Lc4 Sf6 3.d3 Lc5 4.c3 Sc6 5.Sf3 0–0 6.0–0 d5 7.exd5 Sxd5 8.Lg5 f6 9.Le3 Lxe3 10.fxe3 Kh8 11.Te1 a6 Remis

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Viel zu sichten war hier nicht. Meine Schachkarriere verlief dann auch ziemlich im Sande.