Gespielt wird diese Schachvariante auf einem normalen Spielbrett mit acht mal acht Feldern. Es handelt sich jedoch um besondere Figuren, die gestapelt werden können. Jede Figur besitzt ihre normalen Zugmöglichkeiten. Allerdings ist es hier auch erlaubt auf ein Feld zu springen, auf dem sich bereite eine oder mehrere eigene Figuren befinden. Dabei wird die gezogene Figur einfach oben „aufgesteckt“. Danach kann die komplette Figur nach den Regeln der obersten Figur ziehen.

Der Reiz hierbei ist, dass die Figuren sich unerwartet schnell über das Spielfeld bewegen. So kann ein Turm auf einem Bauern diesen schnell vor die gegnerische Grundreihe bringen um ihn dann dort in eine Dame zu verwandeln. Auch wenn die gestapelten Figuren recht mächtig sind, so bergen sie doch auch eine Gefahr. Denn wenn ein Gegner auf ein Feld mit einem Figurenstapel zieht, so schlägt er nicht nur eine, sondern alle Figuren auf einmal.

Das Brettspiel-Blog über Troja-Schach