Am Ende schaffte Norbert das schier Unmögliche und hielt mit dem blanken König gegen Läufer und Springer remis.
Aus einem Zweitligabericht! Mir hat übrigens neulich Marko (DWZ 1407) beim Vereinsabend dieses Endspiel zu erklären versucht. Glückwunsch nach Kreuzberg!
23. März 2010 - 09:41
Dazu muss man sagen, dass das Mattsetzen (inklusive Erklärung) mit L+S bei Marko etwa so funktioniert, wie mit dem altbekannten Zauberwürfel. Bei beiden kapiere ich seine Erklärung nicht wirklich, aber bei beiden kommt Marko dank perfekter Technik in wenigen Sekunden ans Ziel.
23. März 2010 - 12:40
Ich habe mal gehört, die Dreiecksmethode sei schneller, ich beherrsche aber nur das W-System – vermutlich weil es das System ist, das in meinem ersten Endspiel-Schachbuch erläutert wurde. Und was man mit so 8 Jahren lernt, lässt sich nur noch schwer durch anderes Wissen ersetzen.
Auf der anderen Seite habe ich inzwischen über 1.000 ernste Partien und unzählige Schnell- und Blitzpartien hinter mir, aber ich musste noch nie KLS-K in der Praxis üben. Vermutlich ist das auch der Grund, warum sich manche damit so schwer tun, wenn es doch mal auftaucht.
23. März 2010 - 14:20
Marko arbeitet mit der Dreiecksmethode, ich kenne auch nur das W, müsste aber zuvor erstmal den König an den Rand bekommen.
PS zum Zauberwürfel: Den habe ich als Kind beherrscht und mittlerweile verlernt. Es klappt also doch mit dem Vergessen von Methoden…
23. März 2010 - 15:19
Am Matt mit L+S würde ich auch scheitern. Der Zauberwürfel ist wieder groß in Mode, als mein Sohn jetzt so ein Ding anschleppte, habe ich immerhin noch die ersten beiden Ebenen gepackt. Inzwischen gibt es ja vom 2×2x2 über 1×3x3 bis zum 5×5x5 die wildesten Märchenschachwürfel …
23. März 2010 - 23:54
Der klass.3*3 Rubikwürfel ist ja ansich nur noch kalter Kaffee von vor 30Jahren weil es in einem geschlossenen mathematischen System ja eine Lösung geben muss.Ganz gewitzte Naturen präsentierten einen gelösten Wurfel nach der Auseinanderbrech und zusammensetz – Methode.Übrigens ist Hannes derjenige der nach der Dreiecksmethode das KSL-K Problem
löst.Ich hingegen möchte mit der klass.Awerbach W-Methode gewappnet sein sollte ich mal so ein Endspiel auf dem Brett haben.
25. März 2010 - 08:08
@FRi: Du musst dir das Endspiel einfach als #36 vorstellen, dann klappt das schon ;-)
@tritonus: Awerbach klingt gut. Ich habe auch den Eindruck, dass das Dreiecksverfahren im Osten gar nicht zugelassen war.
25. März 2010 - 08:30
Danke für den Tipp, Stefan, aber ich kann doch nur Selbstmatts …
Vielleicht lasse ich mir das nochmal von den Nickels erklären.