Dia­na Hsieh hat in Ayn Rand Ans­wers: The Best of Her Q&A eine phi­lo­so­phi­sche Begrün­dung für deren Abnei­gung gegen das Schach gefunden:

I could never play chess. I resent it on princip­le. It invol­ves too much was­ted thin­king. Chess is all „ifs,“ and if there’s one thing I can­not do mental­ly, it’s hand­le anything more than two „ifs.“ In chess, you must con­si­der hund­reds of pos­si­bi­li­ties, it’s all con­di­tio­nal, and I resent that. That is not the method of cogni­ti­on; rea­li­ty does­n’t demand that kind of thin­king. In cogni­ti­on, if you defi­ne the pro­blem clear­ly, you real­ly have only one alter­na­ti­ve: „It is so“ or „It is not so.“ The­re is not a long line of „ifs“ – and if your oppo­nent does this, you will do that. I can’t func­tion that way, for all the rea­sons that make me a good theo­re­ti­cal thin­ker: it’s a dif­fe­rent epis­te­mo­lo­gi­cal base.

Ich könn­te nie­mals Schach spie­len. Ich ärge­re mich aus Prin­zip dar­über. Es bringt zuviel ver­schwen­de­tes Den­ken mit sich. Schach ist vol­ler „Wenn“, und wenn es eine Sache gibt, die ich men­tal nicht tun kann, ist es etwas mit mehr als zwei „Wenn“ zu behan­deln. Im Schach musst du Hun­der­te von Mög­lich­kei­ten in Betracht zie­hen, alles ist bedingt, und dar­an sto­ße ich mich. Das ist nicht die Metho­de der Erkennt­nis; die Wirk­lich­keit erfor­dert die­se Art des Den­kens nicht. Bei der Erkennt­nis hast du nur eine Alter­na­ti­ve, wenn du das Pro­blem klar defi­nierst: „Es ist so“ oder „Es ist nicht so“. Es gibt kei­ne lan­ge Rei­he von „Wenn“ – und wenn dein Geg­ner dies tun wird, wirst du das tun. Aus all den Grün­den, die mich zu einem guten theo­re­ti­schen Den­ker machen, kann ich nicht auf die­se Art funk­tio­nie­ren: Es ist eine ande­re erkennt­nis­theo­re­ti­sche Grundlage.