– Ende April, genau­er gesagt. Der gefürch­te­te pom­mer­sche Win­ter ist irgend­wie über­stan­den und die Queck­sil­ber­säu­le schafft seit kur­zem wie­der den Sprung über die 10 Grad-Mar­ke. Wahr­schein­lich soll­te ich jog­gen gehen oder mir ein Kind aus­lei­hen und damit im Park bei gut aus­se­hen­den Frau­en ange­ben … – der gestie­ge­ne Hor­mon­spie­gel ver­wirrt mir aber den Sinn und ich ent­schei­de mich, Schach zu spielen.

Letz­tes Jahr habe ich näm­lich beschlos­sen zum ers­ten Mal ein Ver­eins­tur­nier – frü­her viel klin­gen­der Sek­ti­ons­tur­nier gehei­ßen – mit­zu­spie­len. Es ist zwar schon die sechs­te Run­de, gespielt habe ich aber erst zwei Mal und bezeich­nen­der­wei­se auch bei­de Par­tien ver­lo­ren. Doch dies­mal ist alles anders; ich bin gut gelaunt und ent­schlos­sen mei­nen ers­ten vol­len Punkt seit acht Mona­ten ein­zu­fah­ren: Der Geg­ner ist Dag Becker.
Lesen Sie weiter