Ich würde gerne Go spielen, das japanische Brettspiel. Aber ich glaube ich werde niemals mehr als drei Züge im voraus planen. Das setzt gewisse Grenzen bei solch komplexen Spielen. Es ist gut meine Grenzen zu kennen. Eine wertvolle Erfahrung jedenfalls. Bei Schach kann ich mich noch ganz gut mit Verteidigung über Wasser halten, auch Spiele gewinnen. Aber Go ist anders. 19x19 Felder, nur schwarze und weiße Steine. Ich gehe regelmäßig unter. Mit untergehen meine ich … sensationell untergehen. Glück gibt es bei Go nicht. Verteidigung auch nicht. Nur Berechnung. Wenn der andere schneller rechnet und weiter denkt, dann kann ich nur staunend dasitzen und zusehen wie sich meine Bastionen in Luft auflösen.

Johannes in Turku über Komplexität