Den­noch gibt es erheb­li­che Unter­schie­de im Den­ken von Mathe­ma­ti­kern und Schach­spie­lern: Mathe­ma­ti­ker sind sel­ten gezwun­gen, ihre Ent­schei­dun­gen auf­grund unvoll­stän­di­ger Infor­ma­tio­nen zu tref­fen – Schach­spie­ler fast immer. Ein wis­sen­schaft­lich arbei­ten­der Mathe­ma­ti­ker muß sei­ne Annah­men und Ent­schei­dun­gen exakt begrün­den kön­nen; ein Schach­spie­ler muß dies nicht tun, bei ihm kommt der Intui­ti­on eine wich­ti­ge Rol­le zu. Der Mathe­ma­ti­ker kann und muß sich an stren­gen For­meln ori­en­tier­ten, auf die sich ein Schach­spie­ler nicht ver­las­sen dürf­te, selbst wenn er sie hätte.

Schach­kul­tur schreibt über Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de zwi­schen Mathe­ma­ti­kern und Schach­spie­lern. Was machen aber schach­spie­len­de Mathematiker?