Was wei­ter geschah:

9. Noch am 29.09.2006 schrieb Kram­nik einen offe­nen Brief an Iljums­hi­nov, in dem er sei­ne Posi­ti­on noch­mals dar­legt. Nach sei­ner Auf­fas­sung war der Pro­test von Danai­l­ov gemäß der Wett­kampf­re­geln zu spät erho­ben wor­den und hät­te schon des­halb gar nicht behan­delt wer­den dür­fen. Außer­dem sei nach die­sen Regeln eine Ver­än­de­rung der Wett­kampf­be­din­gun­gen wäh­rend des Matches aus­ge­schlos­sen. Kram­nik ist damit ein­ver­stan­den, dass die Toi­let­ten noch stren­ger kon­trol­liert wer­den. Er for­dert wei­ter einen Aus­tausch der Mit­glie­der des Schies­ge­rich­tes und eine schrift­li­che Ent­schul­di­gung Danai­l­ovs. Die Video­bän­der soll­ten aus­schließ­lich von den Schieds­rich­tern ein­ge­se­hen wer­den dürfen.

10. Auch vom 29.09.2006 stammt ein offe­ner Brief von Yas­ser Sei­ra­wan an den FIDE-Prä­si­den­ten. Er schlägt vor, die 5. Par­tie heu­te zu wie­der­ho­len und den Spie­lern wie­der eine eige­ne Toi­let­te zu Ver­fü­gung zu stel­len, dort aber einen stän­di­gen Auf­se­her zu instal­lie­ren. Die Ent­schei­dung des Appeals Comit­tee soll­te rück­gän­gig gemacht wer­den, des­sen Mit­glie­der aber im Amt verbleiben.