Auf dem ersten Blick sieht alles ganz normal aus, auf den zweiten Blick ist das Brett falschrum aufgebaut, auf den dritten Blick ist es Upside Down Chess. Die weißen Bauern stehen schon auf der siebten Reihe, die schwarzen Bauern auf der zweiten. Auf Lichess fand gerade ein Turnier mit dieser Grundstellung statt (man beachte die Pokale!), mit kuriosen Partien, weil sich das Gehirn eines Schachspielers beharrlich weigert, die Richtung der Bauernzüge zu akzeptieren.

Diese Schachvariante wird sich wahrscheinlich nicht durchsetzen, weil die Ausgangsstellung nicht genügend ausbalanciert ist. Weiß hat wegen einer überraschenden Ressource praktisch eine Gewinnstellung.

Grumbeerschach hat auch mitgespielt und entwickelt sogar ein bisschen Theorie. Spoiler: Es gibt sehr viele Damen!