Raymond Chandler

Es war dunkel draußen. Ich ging nach Hause, zog meine alten Hauskleider an, stellte die Schachfiguren auf, mischte einen Drink und spielte einen neuen Capablanca nach. Er hatte 59 Züge. Schönes, kaltes, gefühlloses Schach, es war fast unheimlich in seiner schweigenden Unversöhnlichkeit.

Raymond Chandler: Das hohe Fenster (1942)

Mozart

Wenn Magnus Carlsen der Mozart des Schachs ist und Jose Raoul Capablanca der Mozart des Schachs war, dann muss Carlsen die Reinkarnation von Capablanca sein. Wenn Sergej Karjakin aber auch der Mozart des Schachs ist, dann muss Carlsen der Doppelgänger von Karjakin sein. Wenn Alexander Aljechin aber der Richard Wagner des Schachs war, wer ist… Mozart weiterlesen

Nachmacher

Irgendwann ist sicher jeder mal auf die Idee verfallen, man könnte mit Schwarz ja einfach alle Züge des Weißen kopieren und diesem somit einen halben Punkt aus den Rippen leiern. Dann wurde man garantiert darauf hingewiesen, dass bei so einem Versuch der Weiße genau einen Zug eher Mattsetzen darf und das in aller Regeln auch… Nachmacher weiterlesen