Entsetzliche Schuppenflechten

Schon auf den ersten Blick erkennt man, daß nahezu alle Schachspier unter einem triftigen äußerlichen Handicap leiden: die Palette reicht von für jedermann offensichtlichen körperlichen Behinderungen bis hin zu entsetzlichen Schuppenflechten. Zwei weitere soziale Auffälligkeiten sind ebenfalls augenscheinlich: 1. Schachspielen dürfte allem Anschein nach auf Teenager, denen in ihrem sozialen Umfeld die Rolle des „Außenseiters“ zukommt, eine magische Anziehungskraft ausüben. 2. Mit Ausnahme von einem Treffen des örtlichen Pensionistenklubs habe ich noch nie einen so schlecht gekleideten Haufen Menschen wie bei diesem Schachturnier gesehen. Es handelt sich hier um eine Spezies Mensch, die anscheinend eines ganz besonders gut kann, nämlich Schach spielen, und dafür in Kauf genommen hat, von allen anderen Dingen des Lebens nicht das Geringste zu verstehen. Mein Rat für Eltern: schickt eure Kinder bitte nicht in Schachvereine!

Mag. Fabian Gerner auf schachpernegg über seine Sozialstudien bei einem (österreichischen) Schachturnier

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