Das sieht ja nun gar nicht wie eine Schach­auf­ga­be aus, oder? Begin­nend mit die­ser Auf­ga­be will ich mich ein­mal auf einen Aus­flug in das ver­min­te Gebiet des Pro­blemschachs bege­ben. Immer­hin ist es eine Wei­le her, dass die Ortho­dox Pro­blem Chess Foun­da­ti­on hier­zu­lan­de ihre gewinn­brin­gen­de Tätig­keit ein­ge­stellt hat. Viel­leicht ist es an der Zeit, die wer­te Öffentlichkeit dar­an zu erin­nern, dass es auch rich­ti­ges Pro­blemschach gibt. Sicher­heits­hal­ber geht es mit einem reich­lich unor­tho­do­xen Kapi­tel des Pro­blemschachs los – dem Retro-Schach. Retro-Auf­ga­ben las­sen sich nur lösen, wenn man die Geschich­te der Stel­lung kennt, indem man die vor­aus­ge­gan­ge­nen Züge ermit­telt. Eine noch recht bekömm­li­che Teil­dis­zi­plin bil­den hier­bei die „Beweis­par­tien“. Um eine sol­che geht es auch hier. Die trick­rei­che Auf­ga­be lau­tet: Mit wel­chen vier regu­lä­ren Zügen ist die­se Stel­lung ent­stan­den? Wer schum­meln will, hier ist die Lösung. Wer es so schafft und die Lösung pos­tet – Chapeau!