Schach ist unsicht­bar. Kein Zuschau­er im Saal erblickt Gedan­ken­gän­ge, Gedan­ken­sprün­ge oder Gedan­ken­feh­ler. Will sich das Auge satt sehen, muß es mit zwei Stu­ben­ho­ckern, ihren Poker­ge­sich­tern und plötz­lich aus­ge­streck­ten Armen vorliebnehmen.

– Ros­win Fin­ken­zel­ler, FAZ, 04.10.2006