In der 10. Run­de nutz­te Anand sei­ne Weiß­par­tie gegen Carl­sen, um die­sen zum zwei­ten Mal zu besie­gen und im Tur­nier die allei­ni­ge Füh­rung zu über­neh­men. Carl­sen wähl­te die Tschi­go­rin-Ver­tei­di­gung in der Spa­ni­schen Par­tie und erhoff­te sich vom bevor­ste­hen­den Turm­tausch auf der c‑Linie Ent­las­tung und Aus­gleich. Doch dies­mal bewies Anand Kampf­geist. Mit drei star­ken Zügen erhielt er hier sieg­brin­gen­den Angriff: 24.Lg5! Lxg5 25.Sxg5 Tc8 26.Tf1! h6 27.Se6! Die Ein­zel­hei­ten ste­hen bei Ent­wick­lungs­vor­sprung. Alle ande­ren Par­tien ende­ten Remis. Anand hat jetzt bei noch vier aus­te­hen­den Run­den einen vol­len Punkt Vor­sprung auf Carl­sen und Ivan­chuk und gute Aus­sich­ten auf den Tur­nier­sieg. Heu­te ist Ruhetag.