1. Zie­he dei­ne Dame nicht schon früh in der Eröff­nung heraus.
2. Zie­he dei­ne Dame nicht mehr als ein­mal in der Eröff­nung, wenn du es ver­mei­den kannst. Drei‑, vier, fünf- oder zehn­mal ist ungünstig.
3. Wenn dein König in der Mit­te ist, öff­ne nicht das Zen­trum. Beon­ders wenn dein Geg­ner schon rochi­ert hat. Das folgt dem all­ge­mei­nen Prin­zip, die Stel­lung bei Ent­wick­lungs­rück­stand geschlos­sen zu halten.
4. Wenn wir von Köni­gen in der Mit­te reden: „Rochade“ ist eine Regel, die es erlaubt, den König schleu­nigst auf dem Flü­gel in Sicher­heit zu brin­gen und zugleich einen Turm zu entwickeln.
5. Tür­me kön­nen zur Sei­te oder nach oben oder nach unten soweit zie­hen, wie sie wol­len. Ich erwäh­ne das nur, weil du bis zu dei­nem Ver­lust kei­nen dei­ner Tür­me bewegt hast, viel­leichst hast du ver­ges­sen, wie sie zie­hen. In Zukunft könn­te das Zie­hen dei­ner Tür­me dir hel­fen, län­ger als 29 Züge durchzuhalten.

Chess under­ground mit Fan­post für Vese­lin Topal­ov. Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis emp­fiehlt sich das Nach­spie­len der Par­tie Mame­dy­a­rov – Topal­ov (Sofia 2007).