Das Vier-Natio­nen-Tur­nier 2008 sah in der 1. Run­de einen Sieg des 17-jäh­ri­gen eng­li­schen Groß­meis­ters David How­ell gegen den schwe­di­schen Meis­ter Tiger Hillarp-Persson.

howellhillarppersson.jpg

Die schwar­ze Stel­lung ist schon schwie­rig. Der Sprin­ger auf a3 und der Läu­fer auf a2 machen zwar bei­de einen unglück­li­chen Ein­druck. Weiß droht jedoch ein­fach a4-a5 nebst Dd2xb4, wonach der schwar­ze Sprin­ger müh­sam über b5 zu ret­ten ist. Mit 26…Ta8 war die schwar­ze Stel­lung aber noch eini­ger­ma­ßen zu sanie­ren, wenn­gleich Weiß auch dann mit Sf3-e1-d3 ver­stär­ken könnte.

Tiger ver­such­te das Stel­lungs­pro­blem mit
26…Lxa4
tak­tisch zu lösen. Tat­säch­lich hat der wei­ße Läu­fer nach
27.bxa4 b3
kein Rück­zugs­feld. Es folg­te indes sehr stark
28.a5
und nach
28…bxa2 29.axb6 a1=D+
hat­te sich Schwarz zwar sei­ne Dame zurück­ge­holt, die­se war jedoch nach
30.Tc1
über­ra­schen­der­wei­se ohne Flucht­feld und nur unter Sprin­ger­ver­lust zu retten.
1–0

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