Als ich ges­tern zum Schach­trai­ning ging, war­te­te dort schon eine net­te Frau, die uns erfor­schen woll­te. Es han­de­le sich um ADHS und sie wol­le unse­re Stim­men auf­neh­men und es wür­de nur ein paar Minu­ten dau­ern. Sie wol­len irgend­wie her­aus­be­kom­men, ob man an der Stim­me erken­nen kann, ob jemand ADHS hat. Auf die Schach­spie­ler sei­en sie gekom­men, weil die sich so gut kon­zen­trie­ren könn­ten. Das glau­be ich eigent­lich nicht und sicher­heits­hal­ber habe ich dann auch nicht teil­ge­nom­men, um die Ergeb­nis­se nicht zu ver­fäl­schen. Außer­dem dür­fen die ADHS-Leu­te ja gar nicht mehr beim Schach mit­ma­chen, wegen Rita­lin und Doping und so. Das wäre ja gegen den Sport und einen fai­ren Wettkampf. 

Und so kam es, dass der Greifs­wal­der Schach­ver­ein einen wich­ti­gen Bei­trag für die Wis­sen­schaft leistete.