Die jewei­li­ge Schach­run­de hat kei­nen Ein­fluss auf die nächs­te Boxrun­de. Die Boxrun­de hat einen sehr direk­ten Ein­fluss auf die nächs­te Schach­run­de. Nach drei Minu­ten im Ring ist der Kör­per auf 8 000 Umdre­hun­gen. Die Mus­keln sind der­art über­säu­ert, dass man kaum noch die Arme heben kann. Man nennt die­sen Zustand blau. Das Gehirn hat Erschüt­te­run­gen mit einer Gewalt zwi­schen 150 und 320 Kilo­gramm oder einer Geschwin­dig­keit von 180 bis 340 Stun­den­ki­lo­me­tern aus­ge­hal­ten. Das ent­spricht dem Gewicht eines Och­sen oder einem Tor­na­do der Stu­fe drei. Gleich­zei­tig pro­du­ziert das Neben­nie­ren­mark Adre­na­lin mit dem Ehr­geiz eines Dampf­strah­lers, weil es denkt, es wird abge­schlach­tet. Es fällt schwer, sich in die­sem Zustand auf etwas von der Grö­ße eines Krippen­jesus auf einem irri­tie­ren­den Mus­ter zu konzentrieren.

»Gehwegschäden« von Hel­mut Kuhn hat schö­ne Stel­len über Schachboxen.