kalhorn_stark_300

Drei Absa­gen bescher­ten mir mal wie­der einen Platz in der Ober­li­ga­mann­schaft gegen unse­ren Dau­er­geg­ner Ober­schö­ne­wei­de. Wie in der letz­ten Sai­son spiel­te ich einen Ben-Oni (1. Mose 35.18) gegen Ingo Stark, des­sen Struk­tur hier noch deut­lich zu erken­nen ist. Ich hat­te das Ein­drin­gen des Läu­fers nach d4 unter­schätzt und viel­leicht des­halb war der Schwar­ze froh, mit zuletzt 18…Tb8 end­lich den b‑Bauern the­ma­tisch mobi­li­sie­ren zu kön­nen. Dabei hat­te er über­se­hen, dass nach 19.Lxd4 cxd4 20.Sf2! der Bau­er auf d4 wie die arme Rahel aus der Geschich­te kein lan­ges Leben mehr haben wür­de. Der Sprin­ger steht auf f2 phan­tas­tisch: über­deckt d3, e4 und g4, nimmt even­tu­el­le Schachs aus der Dia­go­na­le a7-g1 und ver­bin­det die Türme.

Am Ende reich­te es zu einem (viel zu hohen) 7–1 für uns. Ich kann mich nicht erin­nern, dass wir schon ein­mal in der Ober­li­ga so hoch gewon­nen haben. Tabel­len­füh­rung nach sechs Spieltagen.