Nach­dem die ers­te und die zwei­te grund­le­gen­de Stel­lung des Bau­ern­durch­bruchs vor­ge­stellt wor­den ist, soll nun gezeigt wer­den, dass das The­ma auch in einer prak­ti­schen Par­tie Bedeu­tung haben kann. In der Par­tie Pomar gegen Cua­dras bei Olym­pia­de 1974 in Olot (Spa­ni­en) hat­te Weiß mit 42. Kd5-d6 einen Gewinn­ver­such unter­nom­men, der jedoch nach hin­ten losging.

Schwarz erwi­der­te 42… f4 Der ein­zi­ge Gewinn­zug. 42…h4 reicht wegen 43.gxh4 f4 44.g3 nicht aus. 43.Kd5 43.exf4 h4 44.gxh4 g3 45.fxg3 e3 43…h4 44.Kxe4 44.gxf4 h3 44…f3 Wie­der der ein­zi­ge Zug. Nach 44…h3 45.gxh3 gxh3 46.Kf3 fängt Weiß den h‑Bauern noch ab. 45.gxf3 h3 Jetzt ist der wei­ße König dage­gen zwar im Qua­drat, kann aber das Feld f3 nicht betre­ten. 0–1