In der Aus­ga­be Nr. 50 des Spie­gels äußert sich der ehe­ma­li­ge Welt­meis­ter im Schwer­ge­wicht unter ande­rem zum The­ma Schach:

Boxen und Schach sind ähn­lich, es geht um die Wahl der Mit­tel. Brau­che ich einen Bau­ern, einen Läu­fer oder ein Pferd, um mei­nen Geg­ner zu schla­gen? Es geht dar­um, den bes­ten Zug zu fin­den. Ein guter Boxer muss varia­bel sein. Er muss nicht nur wis­sen, wie man zuschlägt, er muss auch wis­sen, wie man sich schützt, wie man ver­tei­digt, wie man einem Geg­ner aus­weicht. Nur ein kom­plet­ter Kämp­fer kann Cham­pion werden.

Ich für mei­nen Teil muss geste­hen, dass ich mir sehr unsi­cher bin, wie die­ser Ver­gleich zu ver­ste­hen sein soll. Es erscheint mir so schwer greif­bar! Will er einen Geg­ner etwa nur mit Läu­fer, Sprin­ger oder Bau­er besie­gen? Oder geht es um kon­kre­te Situa­tio­nen, in denen meh­re­re Schlag­mög­lich­kei­ten exis­tie­ren? Aber war­um soll­te er in die­sem Kon­text wie­der von einem Geg­ner reden? Sind alle Figu­ren des ande­ren Spie­lers Gegner? 

Wer denkt, er hat es durch­schaut, tei­le es mir doch bit­te mit!

Bei der Gele­gen­heit kann man auch gleich einen Blick in die Zei­tung wer­fen und ver­su­chen her­aus­zu­be­kom­men, ob die Stel­lung, die da sche­men­haft vor Lewis auf­ge­baut ist, Sinn ergibt!?

CH