Das Kar­ten­spie­len hat­te man aus der „Wirtshaustradition“ über­nom­men, doch wur­de Schach zur belieb­tes­ten Beschäf­ti­gung der Kaf­fee­haus­be­su­cher. Die Neu­heit des Bil­lards wur­de durch das Kaf­fee­haus erst popu­lär und zählt zu des­sen Attri­bu­ten. Gro­ße Bedeu­tung kam den Kaf­fee­häu­sern im Hin­blick auf den Tabak­ge­nuss zu, da das Rau­chen auf offe­ner Stra­ße lan­ge Zeit nicht gestat­tet war. Aus all die­sen Ein­zel­hei­ten setzt sich der spe­zi­fi­sche Cha­rak­ter des Kaf­fee­hau­ses zusam­men. Mit einer ein­sei­ti­gen Beto­nung kuli­na­ri­scher Genüs­se wür­de man die Eigen­art die­ses Gast­hau­ses ver­feh­len, dass des­halb unbe­dingt von der beson­de­ren Form der Kon­di­to­rei abzu­gren­zen ist.

Die Kul­tur­tus­si mit einer Kul­tur­ge­schich­te des Kaffeehauses.