Die Schwe­den bezeich­nen sich manch­mal als Ein­woh­ner des „Lagom-Lan­des“. Lagom ist ein Wort, wel­ches man schwer ins Deut­sche über­set­zen kann. Es bedeu­tet unge­fähr „nicht zu viel und nicht zu wenig“ oder „genau rich­tig“. Lagom ist ein guter Aus­druck für ein ega­li­tä­res Land wie Schwe­den. Inso­fern sind die 3.5 Punk­te von Han­nes, Richard, Klaus-Peter und mir sehr schwe­disch. Genau 50% und alle haben gleich viel. Nur Cars­ten wirkt mit sei­nen 4.5 Punk­ten und dem – nicht ver­steu­er­ten – Rating­preis etwas extra­va­gant (Zu sei­ner Ent­schul­di­gung muss man anfüh­ren, dass ihn das Los in der letz­ten Run­de gegen Han­nes spie­len ließ. Da war rein mathe­ma­tisch nichts zu machen. Anders, wenn Han­nes nach sechs Run­den erst 2.5 Punk­te gehabt hät­te. Oder noch bes­ser – bei­de 3 Punkte.).

Dumm nur, dass die Schwe­den im Sport gar nicht so ega­li­tär sein wol­len. Machen kein Remis. Wol­len gewin­nen. Viel­leicht ist die schwe­di­sche Sport­be­geis­te­rung (Ach­tung, Lai­en­psy­cho­lo­gie!) ein­fach lagom­lan­dets Ventil.