Lovecraft

Am Abend beim TV-Poker einen Snooker-Spieler wieder erkannt, der als Snooker-Spieler sogar ein Turnier gewann und in der Wikipedia verzeichnet ist (und das will was heißen). Hier in etwa der gleichen Rolle: ruhig, jung, trendig frisiert, unterschwellig würdevoll, kontrolliert, schweigsam. Man könnte ihn sich 1.) als Lord in einem britischen Detektiv-Film, 2.) als definierte Größe in einem lokalen Schachclub vorstellen, einen, der Logikrätsel löst und Lovecraft liest, zwischen Rationalität, Wissensdurst und Esoterik,

Goncourt observiert Sportkanäle.

Erhabenheiten

Snooker-WM. Gottesgeschenk. Eurosport. Einschlafhilfe. Blick von schräg oben aufs Grün, nur gelegentlich der Umschnitt auf die Spielenden (ich könnte auch ohne). Eigentlich perfekte Fernsehsportart. Wie Schach. Erhabene Momente (das mehr im Schach und im Dreiband-Billard): Wenn Varianten durchgespielt werden (Schach), wenn mögliche Wege der Kugel ins Bild eingetragen werden. Vielleicht wäre das sogar im Fußball denkbar. Eine starre, mittelhohe Kamera, die mit dem Rand des Feldes abschließt. Bewegungsstudien, Abstraktion. Spielzüge live vorschlagen.

Jump Cut über Randsportarten im Fernsehen