Heu­te mor­gen unter­rich­te­te ich eine Klas­se und ging dann mit Kathy zum Stu­den­ten­ki­osk, damit sie Früh­stück holen konn­te. Ich kauf­te da für zwei Yuen (2/7 Dol­lar) eine Chi­ne­si­sches Schach­spiel (Xiang­qi). Ich sehe hier alte Män­ner auf Kis­ten sit­zen, die das die gan­ze Zeit spie­len und ich will in der Lage sein, die her­aus­zu­for­dern und ihr Geld abzu­ho­len. Wie auch immer, als ich mei­ner Che­fin gezeigt hat­te, was ich bekom­men hat­te und ihr von mei­nen Plä­nen erzählt hat­te, alte von Staub und Schnaps gezeich­ne­te Män­ner zu besie­gen, erklär­te sie mir nicht nur die Regeln (was mir klar mach­te, dass das Spiel ziem­lich anders als Schach ist), son­dern erzähl­te auch von den alten Män­nern. Im Grun­de sag­te sie, dass sie dich her­ein­le­gen wer­den. Wahr­schein­lich fan­gen sie mit einer Stel­lung zu Beginn des Mit­tel­spiels an, die schlecht für dich ist. Wenn nicht, hast du eine gute Chan­ce, dass sie mit dir spie­len. Du bekommst fünf Yuen, wenn du gewinnst und zahlst 50 Yuen, wenn du ver­lierst. Das erin­ner­te mich an das Mün­ze­wer­fen mit mei­nem klei­nen Bru­der, als ich jün­ger war (bei Kopf gewin­ne ich, bei Zahl ver­lierst du).

Live from Chi­na hat sich viel vorgenommen.