Praktizieren

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Mattaufgaben beim Shogi heißen Tsume. Gezählt wird jeder Halbzug. Matt in drei bedeutet also, dass der Schwarze am Zug (auf dem Diagramm „von unten nach oben“) zwei Züge und der Weiße einen Zug macht. Die Zeichen auf 3a und 2c sollen übrigens einen Drachen (den umgewandelten Turm) repräsentieren. Die Zugregeln sind hier sehr gut dargestellt.

Wer es ausprobieren möchte – Matt in 3! Antworten als Kommentar sind sehr willkommen.

Kategorien: Shogi

9 Kommentare

  1. Ich versuche es mal: 1.B‑2c+ –L beliebig 2.D‑2b matt?!

  2. Der umgewandelte Turm hier sieht aber anders aus als auf der von dir verlinkten Seite, wo im übrigen auch die umgewandelten Symbole für Bauer, Lanze, Springer und Silber fehlen. Das Matt oben habe ich auch gesehen, reicht das schon, um am übernächsten Wochenende an der offenen Deutschen in Hannover teilzunehmen? ;-)

  3. @katchumo: Das würde natürlich gehen. Die Regel bei den Tsume-Aufgaben sagt aber wohl, dass Weiß alle übrigen Steine auf der Hand hat. S*1c würde das Matt also schon verhindern. Zweite Regel soll sein, dass alle schwarzen Züge Schachgebote sind.

    @kleineme: Die Shogi-Gemeinde scheint noch kleiner als die Xiangqi-Gemeinde zu sein. Beim Xiangqi wird ja immerhin noch eine Qualifikation ausgespielt ;-) Aber geh mal ruhig hin, mich würde dein Bericht sehr interessieren. Die Shogi-Leute machen ja zum Teil eine sehr gute Öffentlichkeitsarbeit.

  4. Na ja, solch einen Bericht wird es nicht erstmal nicht geben, das Wochenende ist bereits anders verplant. Aber das Matt habe ich mittlerweile gefunden, ich hatte verdrängt, dass man ja geschlagene Figuren auf die Hand bekommt, mit denen man dann schön mattsetzen kann: 1. Bx2a+ 2. +Rx2a 3. S@2b# (oder wie auch immer die Shoginotation funktioniert).

  5. Stefan

    10. Februar 2008 — 06:47

    2. S*2c matt meinst du natürlich?

  6. Ja, ich meinte 2. S*2b matt :-) Auch das Sternchen hatte ich aus meiner Erinnerung verdrängt…

  7. Ach, das ist ein Springer auf 2a? Dann meinte ich natürlich 2. N*2c matt :-)

  8. Stefan

    11. Februar 2008 — 09:34

    OK, die Notation müssen wir noch ein bisschen üben. N ist wirklich besser, weil S ja schon für den Silbergeneral steht…
    Und übrigens: Noch ein Sonderlob, nacheinander jeweils eine Aufgabe im westlichen, chinesischen und japanischen Schach gelöst!

  9. Zur unterschiedlichen Darstellungsweise:
    Auf Spielsteinen sind üblicherweise zwei Schriftzeichen dargestellt. Bei Mattproblemen lässt man das untere Zeichen jedoch meist weg.(ich vermute aus Platzgründen, möglicherweise ist es auch übersichtlicher).

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