Na, kommt das jeman­dem bekannt vor? Ganz recht, das hat­ten wir schon in der 3. Run­de in More­lia zwi­schen den alten Hau­de­gen Topal­ov und Leko. Vor­aus­ge­gan­gen sind 26 Züge Damen­in­disch. Topal­ov wickel­te hier mit 27.a4 Kf8 28.Sb5 Lxb5 29.axb5 Ke7 30.f4 Lc7 in ein End­spiel mit ungleich­far­bi­gen Läu­fern ab, das er pro for­ma noch neun Züge wei­ter­spiel­te. Carl­sen und Aro­ni­an mach­ten es sich heu­te nicht so schwer und spiel­ten ein­fach 27.Lf1 Ld5 28.Lg2 Lc4 und remis. Als ich das ers­te Mal nach Lina­res schau­te, waren sie schon fer­tig. Das nennt man Zweit­ver­wer­tung. Moro­ze­vich-Leko (1–0! end­lich!) und Topal­ov-Ivan­chuk (läuft noch Topal­ov ent­kommt ins Remis) zeigt hof­fent­lich jemand ande­res. Das scheint ein biss­chen komplizierter.