Vor dem all­mo­nat­li­chen Blitz­tur­nier im Ver­eins­abend nutz­te ich ges­tern die Gele­gen­heit, mich auf dem Xiang­qi­ser­ver warm­zu­spie­len. Unge­wöhn­li­cher­wei­se wur­de es eine lan­ge Par­tie (t4nha – alms, clubxiangqi.com, 03.05.2011) und nach 86 Zügen stand kurz vor acht das hier auf dem Brett:

xiangqi26

Nach wech­sel­sei­ti­gen Ein­stel­lern hat­te ich mich lan­ge gegen diver­se Matt­ideen von Pferd und Kano­ne gewehrt (eine schreck­li­che Kom­bi­na­ti­on vor allem ohne Ele­fan­ten in der Ver­tei­di­gung), zwei Sol­da­ten über den Fluss gebracht und mehr­mals erfolg­los Remis gebo­ten. Jetzt gab er mir die Gele­gen­heit zu 86…H3‑5, was end­lich sein Pferd abtauscht. Es folg­te sofort Auf­ga­be Rot und ich dach­te mir, dass er wahr­schein­lich schon als Kind gelernt hat­te, dass die­ses End­spiel ver­lo­ren ist (sehr wahr­schein­lich ist es völ­lig Remis, die Maschi­ne will sogar 87.H6‑5 H4‑5 88.C4‑2 P7=6 spie­len). Viel­leicht kam aber auch nur etwas im Fernsehen.

Ich bin dann zum Blit­zen gelau­fen und mit 0/3 gestartet.