Gera­de flat­tern hier zwei inter­es­san­te Dis­kus­sio­nen zum Ver­hält­nis von Schach und Xiang­qi rein.

Can play­ing Xiang­qi impro­ve one’s chess ability?

fragt sich x1an, ich wür­de ja eher dar­an den­ken, ob das eige­ne Schach durch die all­ge­mei­ne Ver­wir­rung (kann ich den Sprin­ger nicht ein­fach blo­ckie­ren?) noch schlech­ter wird.

Mats Win­ther kommt zu einem wenig schmei­chel­haf­ten Schluss, als er Xiang­qi mit Schach vergleicht:

It is, by natu­re, a fast and very intui­ti­ve game. It is all about tac­tics, while stra­te­gi­cal plan­ning plays no part at all. Com­pa­red with chess, it is superficial. 

Aber kann man etwas ver­glei­chen, das man gar nicht rich­tig kennt? Ich hät­te da mehr Schwie­rig­kei­ten. Inter­es­sant fin­de ich jedoch, wie Schach­va­ri­an­ten-Papst Mats Win­ther auf die­sen Gedan­ken gekom­men ist – anläss­lich der Bau­ern­ket­ten beim Schach, die aus der unge­wöhn­li­chen Regel »Zieht gera­de, schlägt schrä­g« fol­gen. Das ist ein wesent­li­cher Unter­schied der bei­den Spiele.