Variabel

Gera­de flat­tern hier zwei inter­es­san­te Dis­kus­sio­nen zum Ver­hält­nis von Schach und Xiang­qi rein.

Can play­ing Xiang­qi impro­ve one’s chess ability?

fragt sich x1an, ich wür­de ja eher dar­an den­ken, ob das eige­ne Schach durch die all­ge­mei­ne Ver­wir­rung (kann ich den Sprin­ger nicht ein­fach blo­ckie­ren?) noch schlech­ter wird.

Mats Win­ther kommt zu einem wenig schmei­chel­haf­ten Schluss, als er Xiang­qi mit Schach vergleicht:

It is, by natu­re, a fast and very intui­ti­ve game. It is all about tac­tics, while stra­te­gi­cal plan­ning plays no part at all. Com­pa­red with chess, it is superficial. 

Aber kann man etwas ver­glei­chen, das man gar nicht rich­tig kennt? Ich hät­te da mehr Schwie­rig­kei­ten. Inter­es­sant fin­de ich jedoch, wie Schach­va­ri­an­ten-Papst Mats Win­ther auf die­sen Gedan­ken gekom­men ist – anläss­lich der Bau­ern­ket­ten beim Schach, die aus der unge­wöhn­li­chen Regel »Zieht gera­de, schlägt schrä­g« fol­gen. Das ist ein wesent­li­cher Unter­schied der bei­den Spiele.

Kategorien: Xiangqi

3 Kommentare

  1. Ãœber man­che The­sen von Mats Win­ther zum The­ma Xiang­qi kann man sicher dis­ku­tie­ren, aber der Text ent­hält für mich doch etwas zu vie­le Stel­len, die ich nur auf weit­ge­hen­de Ahnungs­lo­sig­keit zurück­füh­ren kann. Fol­gen­de Behaup­tun­gen sind bes­ten­falls auf abso­lu­tem Anfän­ger­le­vel rich­tig und da gel­ten sie für Schach in glei­cher Weise:

    - It is all about tac­tics, while stra­te­gi­cal plan­ning plays no part at all.
    – … sin­ce you never have to find out how to sol­ve dif­fi­cult pro­blems by devi­sing a deep plan.
    – The­re aren’t real­ly dif­fe­rent lines that dif­fer radi­cal­ly in ope­ning strategy.
    – … which means that you can­not bene­fit much from stu­dy­ing theory.
    – Xiang­qi soft­wares are wea­ker than human play­ers. They seem to pose no thre­at at all to Grandmasters.
    – Some­ti­mes you can blun­der a who­le rook.

    Claus

  2. Die Schach­va­ri­an­te, die in dem ver­link­ten Bei­trag von Mats Win­ther ein­ge­führt wird, stellt er gera­de auch hier vor. Dort erfährt man auch, dass Xiang­qi bes­ser für schnel­les Spiel geeig­net ist.

  3. Eine lus­ti­ge Dis­kus­si­on, am bes­ten gefällt mir »… zum Bei­spiel Sho­gi, eine Art Tan­demschach für 2 Leu­te …«.

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