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Thomas Prinz: Der Unterhändler der Hanse

Kategorien: Schach-Literatur

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10 Kommentare

  1. Hartplatzheld

    26. April 2012 — 17:36

    Wie verträgt sich diese Veröffentlichung denn mit dem Urheberrecht? Ich möchte ja nicht, dass irgendwann beim Aufruf der Schachblätter nur der Text erscheint: »Diese Seite ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da sie möglicherweise Text enthält, für den die erforderlich Textrechte von [gibt es da etwas GEMA-ähnliches?] nicht eingeräumt wurden.«

  2. Stefan

    26. April 2012 — 18:28

    Das dürfte die VG Wort sein. Ich hoffe, es geht noch als Werbung und Langzitat durch, zumal ich eine lebhafte Diskussion zum Mattbild erwartet hatte. Ansonsten wird der bevorstehende Eintritt der Piratenpartei in die Weltregierung das Problem sicher lösen ;-)

  3. Weltregierung – das stelle ich mir ganz interessant vor. Die Piraten koalieren mit den Iluminaten.… :-)

  4. Hartplatzheld

    27. April 2012 — 09:52

    Die Diskussion über das Mattbild scheitert vermutlich an dem Umstand, dass keiner der Leser in dem Stralsunder Paralleluniversum (galaxis schoschiesiensis) lebt, in welchem die Zugfolge regelkonform ist :-)

  5. Da 1370 noch nach alten Regeln gespielt wurde, bilden sogar schon Dc5+ und Sc6+ einen Widerspruch.

  6. Also mit dem schwarzen König z.B. auf b4 sollte auch mit einer kurzschrittigen Dame die Zugfolge 1. Sc6+ bxc6 2.Dc5+ prinzipiell regelkonform sein, die Frage ist halt, was genau mit »…und im nächsten Zug C7 matt« gemeint ist.

  7. Wenn der König am Schluss auf dem Feld c7 mattgesetzt wird, geht wohl folgendes Szenario (Dame darf nur ein Feld diagonal ziehen, Läufer nur genau zwei Felder diagonal):
    Weiß: Kg1, Te1, Td1, Lf5 Se5, Dd6
    Schwarz: Kd8, Lc8, Tb8, Bb7
    Zufolge: 1.Sc6+ bxc6 2.Dc5+ Kc7 3.Te7#

    stralsund3

  8. Stefan

    27. April 2012 — 20:02

    Wir sind begeistert über unsere Leser! Via E‑Mail kam gerade noch folgender Vorschlag rein (leider nebenlösig):

    matt-in-drei

  9. Hartplatzheld

    29. April 2012 — 00:04

    Der erste Lösungsvorschlag hat offensichtlich den Vorzug, ohne Umwandlungsfiguren auszukommen (auch wenn die Angabe »zuzüglich Nachtwächter (darunter ein schwarzer Springer)« fehlt, um die Einschätzung deutlicher schwarzer Überlegenheit rechtfertigen zu können).

  10. Mal ein paar Klugsche… – pardon! sachdienliche Anmerkungen meinerseits:

    1. Im Jahr 1370 dürfte die durchschnittliche Wirtshaustochter, selbst wenn sie Schach durch Abgucken gelernt haben sollte, des Lesens unkundig gewesen sein. [Oder soll »Sie ist nicht die Tochter des Wirts« heißen, dass die Romanfigur eigentlich aus hohem Stand ist? Das Buch ist mir nicht bekannt.]

    2. Und selbst wenn: Das Brett dürfte keine Zahlen und Buchstaben am Rand gehabt haben. Ich gehe davon aus, dass die algebraische Notation, die auf dem kartesischen Koordinatensystem beruht, kaum vor Rene Descartes erfunden worden ist, und Descartes wurde 1596 geboren. [Lt. Wikipedia hat Stamma diese als erster benutzt oder zumindest popularisiert, das war Mitte des 18. Jhdts.]

    3. Hießen Dame und Läufer damals wirklich schon Dame und Läufer oder noch Fers und Alfil oder noch ganz anders?

    4. Im ersten Diagramm dürfte 1.Sf7 sofort mattsetzen auch mit den alten Bewegungsarten von D und L (oder F und A).

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