Makruk und inter­na­tio­na­les Schach sind nicht beson­ders weit von­ein­an­der ent­fernt. Köni­ge (auf d1 und d8), Tür­me (auf a2 und h2) und Sprin­ger (auf d5) sind iden­tisch. Statt der Läu­fer kennt das thai­län­di­sche Schach aller­dings Bäu­me (auf d6, e6, c8 und e8). Der Baum ent­spricht dem Sil­ber­ge­ne­ral im Sho­gi, er zieht dia­go­nal ein Feld weit und zusätz­lich ein Feld nach vorn. Das sieht also so aus:

Die Bäu­me sind trick­reich. Im Angriff gefähr­lich, in der Rück­wärts­be­we­gung etwas unbe­hol­fen, zur Sei­te hin schwach.

Die­se Auf­ga­be zeigt sehr schön die Stär­ken und Schwä­chen die­ser Figur. Weiß am Zug setzt in zwei Zügen matt. Ich neh­me an, das ist die For­de­rung, die auch auf der lin­ken Brett­sei­te des Dia­gramms steht.