Schachblätter

Introducing Bäume

Makruk und inter­na­tio­na­les Schach sind nicht beson­ders weit von­ein­an­der ent­fernt. Köni­ge (auf d1 und d8), Tür­me (auf a2 und h2) und Sprin­ger (auf d5) sind iden­tisch. Statt der Läu­fer kennt das thai­län­di­sche Schach aller­dings Bäu­me (auf d6, e6, c8 und e8). Der Baum ent­spricht dem Sil­ber­ge­ne­ral im Sho­gi, er zieht dia­go­nal ein Feld weit und zusätz­lich ein Feld nach vorn. Das sieht also so aus:

Die Bäu­me sind trick­reich. Im Angriff gefähr­lich, in der Rück­wärts­be­we­gung etwas unbe­hol­fen, zur Sei­te hin schwach.

Die­se Auf­ga­be zeigt sehr schön die Stär­ken und Schwä­chen die­ser Figur. Weiß am Zug setzt in zwei Zügen matt. Ich neh­me an, das ist die For­de­rung, die auch auf der lin­ken Brett­sei­te des Dia­gramms steht.

Kategorien: Makruk

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4 Kommentare

  1. Die Anwe­sen­heit der Nacht­wäch­ter auf a2 und h2 legt offen­sicht­lich nahe, dass es sich nicht lohnt, einen Gedan­ken an stil­le Züge zu vergeuden :-)

  2. Stefan

    28. September 2019 — 16:51

    Bei den asia­ti­schen Schach­va­ri­an­ten wird für gewöhn­lich vol­le Pau­ke draufgehauen!

  3. Oder in dem Fall vol­le Axt, da Weiß mit 1.Bed7+ die Fäl­lung eines Bau­mes erlaubt (der Kol­le­ge voll­endet dann mit 1…Bcxd7 2.Bc7# respek­ti­ve 1…Bexd7 2.Be7#).

  4. Stefan

    29. September 2019 — 18:54

    Wald­ar­bei­ter­ro­man­tik!

    Die Auf­ga­be wür­de natür­lich auch im Sho­gi funk­tio­nie­ren (Tsu­me in 3):

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