Eine Auf­ga­be im Schat­randsch heißt Man­su­be. Die­se hier stammt aus dem von Abu Zaka­ri­ya Yuhya ibn Ibra­him al-Hakim im Jah­re 1360 geschrie­be­nen Manu­skript Der Reiz der Klug­heit in dem bekann­ten Schach­spiel. Ich habe die Stel­lung aus dem Buch hof­fent­lich zutref­fend in die­ses Dia­gramm transkribiert: 

Auf­ga­ben­stel­lung und Lösung ste­hen wahr­schein­lich über und neben der Hand­zeich­nung oben und müs­sen erra­ten wer­den. Ich neh­me an, dass es nicht dar­um geht, den schwar­zen König ein­zü­gig matt­zu­set­zen. Auf a6, c5 und h3 sehen wir einen Alfil, der dia­go­nal auf das über­nächs­te Feld zieht und dabei auch eige­ne oder frem­de Figu­ren über­sprin­gen kann. In der Dik­ti­on des Pro­blemschachs: ein 2:2‑Springer.

Wer sieht es?