Skat?


Jerewan 1996: Drejew, Kramnik, Smagin

4 Kommentare

admin 16. Juli 2007

Ich habe die Ãœberschrift mal mit einem Fragezeichen versehen, tatsächlich dürfte es sich um das russische Kartenspiel Durak handeln, wie mir gerade dankenswerterweise ein Russlandexperte mitteilt. Habe ich auch schon mal gespielt, die Regeln aber inzwischen vergessen. Smagin wirkt für Skat doch reichlich unbeteiligt (das „Dritter-Mann-Problem“).

Reyk 16. Juli 2007

Ja, Skat ist unwahrscheinlich (und m. E. im Vergleich zum großen Bruder Doppelkopf ein bisschen fad für einen Siegeszug anderswo). Hier ein paar Durak-Einblicke:
http://www.boardgamegeek.com/thread/163688
Recht ausführlich auch Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Durak_(Kartenspiel)
Wenn ihr mal weitere neue Kartenspiele probieren wollt
aus Finnland (zu viert):
http://www.wurzel.org/pussi/?seite=regeln
aus China (aber eigentlich aus der Schweiz, zu viert):
http://hfog.blogspot.com/2006/04/tichu-part-1-rules.html
aus Schottland (aber eigentlich aus Deutschland, am besten zu fünft):
http://www.boardgamegeek.com/game/152
(das Hauptspiel Mü)
Für drei Personen scheint aber aus der Liste nur Durak geeignet, was ich noch nicht probiert habe.

admin 18. Juli 2007

Doppelkopf der große Bruder von Skat. Ist Doppelkopf nicht ein bisschen zu chaotisch? Zu viele Trümpfe für meinen Geschmack – aber hilft gegen Seekrankheit.

Reyk 19. Juli 2007

Die unzähligen Regelvarianten sind natürlich ein Problem bei Doppelkopf, insbesondere wenn noch zahlreiche doppelte Farbkarten zu Trümpfen erhoben werden. Aber mit Neunen und ohne Flut künstlicher Trümpfe ist Doko m. E. abwechslungsreicher und anspruchsvoller als Skat, ohne chaotisch zu sein. Im Prinzip meine ich die Regeln, die im „südlichen Osten“ als Gohlis- oder Mikro-Regeln bekannt sind (aber ohne die nicht gelungenen Pflichtsolo-Regeln).

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