In der letz­ten Run­de der 2. Lan­des­li­ga Ost tra­fen, wie ja bereits avi­siert, die 2. Mann­schaf­ten von FHS Stral­sund und des Greifs­wal­der Schach­ver­eins auf­ein­an­der. Zuletzt lief noch die Begeg­nung zwi­schen Aus­ten Brost und Jens Mild­ner. Jens hat­te – nach einem Fin­ger­feh­ler im ers­ten Zug – die wei­ße Initia­ti­ve gut über­stan­den und war nach der Zeit­kon­trol­le mit einer Mehr­qua­li­tät übrig­ge­blie­ben. Inzwi­schen hat­te er die­se wie­der abge­ge­ben, um in extre­mer Zeit­not die Stel­lung wenigs­tens eini­ger­ma­ßen über­sicht­lich zu hal­ten. Bei­de hat­te noch weni­ger als eine Minu­te Bedenk­zeit auf der Uhr, als Aus­ten ein Schach auf g4 gab, wel­ches Jens flink mit Dg6 parierte.

Der Wei­ße über­leg­te noch eini­ge Sekun­den und gab dann auf. Der Damen­tausch war nicht mehr zu ver­mei­den, der wei­ße König kann sich nicht rüh­ren und der schwar­ze König holt die wei­ßen Bau­ern ab. Doch Moment mal – die zahl­rei­chen Kibit­ze wit­ter­ten Unheil – konn­te Weiß sich nicht ein­fach patt set­zen las­sen? 1.De4 Dxe4 2.fxe4, dann opfert Weiß die Mit­tel­bau­ern und gibt danach mit a3-a4 und b4-b5 die Damen­flü­gel­bau­ern ab. Es ent­stand eine kur­ze Unru­he, bis zur all­ge­mei­nen Beru­hi­gung fest­ge­stellt wur­de, dass Schwarz den zwei­ten Bau­ern am Damen­flü­gel nicht mehr neh­men muss, son­dern statt­des­sen mit b5x­a4-a3-a2-a1D ein­fach mattsetzt.