Die­se unschein­ba­re Auf­ga­be ist vor ein paar Wochen in der Pro­blem­zeit­schrift Gau­di­um erschie­nen und hat­te ein trau­ri­ges Schick­sal: Sie wur­de nicht gelöst. Das kann auch an den unge­wöhn­li­chen Rand­be­din­gun­gen lie­gen, die wie folgt lauten:

1) Hilfs­patt in fünf Zügen: Schwarz zieht an und Weiß setzt den Schwar­zen mit sei­nem fünf­ten Halb­zug patt.

2) Ohne­schach: Es darf kein Schach­ge­bot gege­ben wer­den, auch nicht zur Pattvermeidung.

3) neu­tra­ler Stein: Ein Stein, der gleich­zei­tig zu Weiß und zu Schwarz gehört. Jede Par­tei kann einen neu­tra­len Stein zie­hen. Jede Par­tei kann (auch mit einem neu­tra­len Stein) einen neu­tra­len Stein schla­gen. Ist Weiß am Zug, zieht ein neu­tra­ler Bau­er in die­sel­be Rich­tung wie ein wei­ßer Bau­er; ist Schwarz am Zug, zieht ein neu­tra­ler Bau­er in die­sel­be Rich­tung wie ein schwar­zer Bau­er. Neu­tra­le Bau­ern wan­deln sich in neu­tra­le Figu­ren um – nach Wahl der zie­hen­den Partei.

Kno­ten im Gehirn? Schaf­fen wir die Lösung?