Wir blei­ben ein biss­chen beim The­ma „Fal­scher Läu­fer“ bzw. „Fal­scher Rand­bau­er“ – es muss ja nicht immer der Läu­fer für das Pro­blem ver­ant­wort­lich sein. Die­se Stu­die wur­de 1908 vom tsche­cho­slo­wa­ki­schen Schach­meis­ter OldÅ™ich Duras kom­po­niert – genau auf dem Höhe­punkt sei­ner Schach­kar­rie­re, die mit dem 1. Welt­krieg ihr Ende fand. 1908 gewann Duras die Tur­nie­re von Wien (zusam­men mit Géza Maróc­zy und Carl Schlech­ter) und Prag (zusam­men Carl Schlech­ter). Ein Blick auf die Stel­lung (D) macht schon klar, dass der wei­ße König nichts und der schwar­ze Bau­er sehr viel mit dem Aus­gang zu tun haben wer­den. Man muss ein wenig probieren.

Weiß am Zug gewinnt! Ant­wor­ten bit­te wie immer als Kommentar.