Ein Mus­ter­bei­spiel patrio­ti­scher Bericht­erstat­tung (man könn­te es auch Arbeits­ver­wei­ge­rung nen­nen) lie­fert schachbund.de in Bezug auf die Olym­pia­de. „Die Män­ner ver­lie­ren knapp und die Frau­en schaf­fen auch die Weiss­rus­sin­nen lei­der nicht. Da fällt auch das Schrei­ben – und dies­mal live vor Ort – schwe­rer. Dann schau­en wir doch mal, was die Frak­ti­on der despek­tier­lich ‚Blech­köp­fe‘ genann­te Frak­ti­on macht.…“; und im fol­gen­den wird nur noch von der Com­pu­ter-WM berich­tet. Bril­li­ant. Da wird also jemand nach Turin geschickt, zur „Live-Bericht­erstat­tung“ (von wel­chen Bei­trags­gel­dern wird das eigent­lich bezahlt?) und wei­gert sich dann, von den deut­schen Mann­schaf­ten zu berich­ten, weil das Schrei­ben von schlech­ten Ergeb­nis­sen schwer­fällt. Ist Kri­tik inzwi­schen im DSB verboten?

– fragt sich Olaf Teschke. War­um inzwi­schen, war Kri­tik schon mal erlaubt?