Kariert

Es waren zwei Menschen, die aßen. Ein weiß-schwarz kariertes Tuch bedeckte den Tisch und hing auf allen Seiten bis auf den Boden hinab. In den Karos lagen kleine Brocken Brot, mal mit einer Fleischpaste, mal mit Gemüse belegt. Die beiden Menschen waren hager und sehr alt; der eine war weiß wie Elfenbein, der andere schwarz. Zwei Schachfiguren, dachte Ellert. Aber die beiden kämpften nicht etwa, sondern sie fütterten einander mit dem Brot, das sie abwechselnd von der Tischdecke hoben.

Wim Vandemaan: Ellerts Visionen (Perry Rhodan NEO 4)

Informationsspieler

Alban musste sich auf das Spiel konzentrieren. Es war schwieriger als Halma, einige Zugmöglichkeiten erinnerten ihn zudem an terranisches Schach, vielleicht hatte er gerade deshalb so schnell verstanden, worum es ging. Die Projektionswürfel legten die Zeitspanne fest, die für Zugkombinationen zur Verfügung stand. Innerhalb einer solchen Spanne war nur eine bestimmte Anzahl von Lügen erlaubt, die helfen sollten, den Gegenspieler aus dem Konzept zu bringen. Genau das wäre Cuumflou auch fast gelungen. Zwei Lügen hintereinander gleich nach der Spieleröffnung hatten Alban eine schmerzhafte Mahnung eingebracht.

Hubert Haensel verrät in »Unter dem Stahlschirm« (Perry Rhodan Nummer 2606) leider nicht, welches Schach sich im Jahre 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung im Sonnensystem durchgesetzt hatte.

Superintelligenz

Das Konzept Lloyd/Tschubai erhebt sich. Das Brett mit den Go-Steinen des unvollendeten Spiels bleibt auf dem Tisch zurück. Ein geübter Go-Spieler würde mit einem einzigen Blick sehen, dass die schwarzen Steine klar besser liegen.

Marc A. Herren benutzt in »Tod einer Superintelligenz« (Perry Rhodan Nummer 2598) Go als Metapher für die finale Auseinandersetzung der Ãœberwesen ES und VATROX-VAMU. Die Kapitel sind denn auch mit »Fuseki«, »Komi«, »Seki«, »Ko«, »Tesuji« und »Atari« überschrieben.