Gender

Mit der Ausstellung „Das achte Feld“ wagt sich das Museum Ludwig an die Ränder der Sexualität. Zum ersten Mal wird der künstlerische Umgang mit marginalisierter Sexualität so umfassend gewürdigt. Die Schau versammelt über 260 Werke von mehr als 80 Künstlerinnen und Künstlern und bietet damit einen Ãœberblick über Trans‑, Homo- und Intersexualität, Transgender, Gender-Crossing, Drag und Travestie in der Kunst. Der Titel „Das achte Feld“ verweist auf eine Regel im Schach. Rückt der Bauer auf das achte Feld vor, kann er sich in eine Dame verwandeln. Ein Geschlechterwechsel, der die Verhältnisse auf den Kopf stellt: Der Schwache wird zur Starken, der Verlierer zur Gewinnerin.

(via shortlist)

Bedenkzeit

Bis zu 75 Prozent meiner Bedenkzeit verbrauche ich für Gedanken an Sex, 15 Prozent für Zeitmanagement, und während der restlichen Zeit rechne ich. Wenn ich nur zu 50 Prozent an Sex denke, spiele ich großartig, gefährlich wird’s, wenn ich die 90-Prozent-Marke erreiche.

Großmeister Alexander Schabalow über seinen Rechenhorizont (aus „Chess Bitch“ von Jennifer Shahade)